Sagen Sie hier Ihre Meinung gegen Massentierhaltung

Kommentare: 87
  • #87

    Arne (Mittwoch, 10 Juli 2013 22:03)

    Heute im Weser Kurier: Eine neue Studie der Tierärztlichen Hochschule Hannover und Uni Leipzig hat es wieder einmal belegt: Ein Masthähnchen bekommt in Deutschland im Durchschnitt an 10 von 39 Lebenstagen Antibiotika. Der Grund dafür liegt ursächlich in der Haltung mit der hohen Besatzdichte.

    Masthähnchen werden nach wie vor ein Viertel ihres Lebens mit Antibiotika vollgepumpt. Auch wenn diese sich nicht zwangsläufig im Fleisch anreichern, bergen sie ein gefährliches Risiko: Der massenhafte Einsatz härtet die Krankheitserreger ab, macht diese gegen Antibiotika immun. Befallen diese dann den Menschen, sind die Medikamente immer öfter wirkungslos. 5000 Menschen sterben jährlich an den Folgen einer so genannten MRSA-Infektion. Multiresistente Keime.

    Problem und Ursache sind lange bekannt. Außer ein paar Lippenbekenntnissen der Agrarbranche und der Politik hat sich nicht viel getan. Wann kommt das Verbot, dass der behandelnde Tierarzt, welcher die Medikamente verschreibt, auch nicht gleichzeitig verkaufen darf? Wann werden endlich die Haltungsbedingungen geändert? Warum spielt der Antibiotika-Einsatz bei Legehennen kaum ein Rolle, bei Masthähnchen jedoch eine so überragende? Antibiotika vielleicht unerlaubter Weise als "Wachstumsdoping"?
    Enge Besatzdichten, schlechte Belüftung oder minderwertiges Futter machen Geflügel und Vieh anfällig für Krankheiten.

    Der Bundesrat hat letzten Freitag strengere Regeln verabschiedet, die ab 2014 in Kraft treten. Die Überwachungsbehörden bekommen mehr Befugnisse. Sie können Betrieben Vorschreiben die Haltung und/oder Fütterung zu ändern. Bis hin zur Schließlung.

    Wenn es auf Bundespolitikebene angekommen ist, muss es schon wirklich schlimm sein.

  • #86

    Helmut (Samstag, 18 Mai 2013 16:30)

    Lieber Günther, lieber „Neutraler“, herzlichen Dank für euer Interesse an unserer BI.
    Zunächst zu deiner Frage, lieber Günther: Die ‚Hobbydemonstranten‘, wie du sie nennst, leben offensichtlich gern auf dem Dorf und finden das überhaupt nicht schrecklich, sondern schön. Daher kommt es wohl, dass sie eine Entwicklung zur Verschlechterung nicht mögen und dies auch deutlich machen. Auch habe ich den Eindruck, dass sie im Allgemeinen keine sozialen Defizite aufweisen – aber komm doch einmal selbst zur Mahnwache und überzeuge dich davon.
    Ich würde mich auch gern von dir informieren lassen, welche Familienexistenzen im Einzelnen durch die BI kaputt gemacht werden.
    Nun zu dir, lieber „Neutraler“: Andere gehässig durch den Dreck zu ziehen ist selbstverständlich nicht in Ordnung. Mir ist jedoch kein Beispiel aufgefallen, bei dem durch diese BI das Image der gesamten Landwirtschaft durch den Dreck gezogen worden wäre – da müsstest du schon Ross und Reiter nennen.
    Diese BI steht dafür, Bauern zu unterstützen und für eine ordentliche Bezahlung ihrer Erzeugnisse einzutreten.
    Wir lehnen allerdings industriell betriebene Lebensmittelerzeugung ab, weil wir meinen, dass dieser Weg uns alle in eine Sackgasse führt.
    Lasst gern wieder einmal von euch hören und teilt eure Meinung mit. Ich lese so etwas gern, besonders, wenn es sachlich fundiert ist.

  • #85

    Neutraler (Freitag, 17 Mai 2013 13:51)

    Es ist erschreckend wie gehässig wie hier von einigen Personen das Image der gesamten Landwirtschaft durch den Dreck gezogen wird!

  • #84

    Günther (Freitag, 17 Mai 2013 13:09)

    Also wenn ich hier mal so die einzelen Beiträge durchgehe, stellt sich mir immer mehr die Frage warum diese ganzen Hobbydemonstranten hier aus dieser Plattform überhaubt noch auf dem Dorf leben wenn alles so schrecklicht ist....?
    Stattvertriebene ziehen in einen kleines Dörfchen, finden keinen sozialen Anschluss, was macht man da, man schließt sich einer BI gegen Hähnchenmast an, und mischt nebembei nochmal ein bisschen nochmal die Dorfgemeinaft auf und hält schlaue Reden mit gefährlichen Halbwissen.
    Einige Leute hier sollten sich lieber einmal über ihre eigenen persönlichen Probleme kümmern anstatt Familienexitenzen kaputt zumachen.

    Guten Apetit nochmal den Antreibern dieser BI die Ende des Jahres 2012 bei MC Donald in Nienburg Weser getroffen wurden!

  • #83

    Norbert Sommerfeld (Sonntag, 24 Februar 2013 14:18)

    http://wirtschaft.t-online.de/bio-eier-gar-nicht-bio-staatsanwaelte-ermitteln-wegen-riesenbetrug/id_62302492/index

    ##ein Hoch auf Agraindustrie## :-((


    ... oder so ähnlich

  • #82

    Helmut (Freitag, 22 Februar 2013 18:45)

    Ruhig Blut, alle miteinander.
    Schließlich bin ich auch ein Bauer.
    Ich baue mit an einer besseren Zukunft, die allen zugute kommt, auch denjenigen, die es heute noch nicht erkennen.
    Vielleicht bekommt der 'Bauer' ja auch noch Lust, bei uns mitzumachen?
    Mir wäre er willkommen (auch, wenn vor ihm schon einmal ein anderer Saulus zum Paulus geworden ist).

  • #81

    Einwender (Freitag, 22 Februar 2013 14:56)

    Na, "Bauer", was kostet ein Keimgutachten? Wann ist es geschrieben und bei der Genehmigungsbehörde eingereicht?

    Gute Fragen, nicht wahr?

    Ach ja, sollten sich diese Dinge verzögern, so könnten erhöhte landesrechtliche Anforderungen auch noch in die Genehmigung einfließen.

    Ja, wat is dann los?

  • #80

    Klaus (Freitag, 22 Februar 2013 08:13)

    Mensch "Bauer", mach deinem Synonym doch nicht alle Ehre und zieh deine Kollegen mit in den Dreck. Damit du nicht ganz so dumm bleibst, komm doch mal zur wöchentlichen Mahnwache und informiere dich! Dann wüsstest du auch, dass Aufgaben nur neu verteilt wurden. Auch wenn es dir nicht gefällt: "Hingeschmissen" hat keiner etwas. Warum auch? Bisher ist die BI beispiellos erfolgreich!

  • #79

    Helmut (Donnerstag, 21 Februar 2013 19:30)

    Im Gegenteil, wir sind mitten drin in der Planung für neue Aktivitäten.
    Außerdem gibt es keine Vorsitzenden - wir sind kein Verein.
    Aber es gibt u.a. Sprecherinnen und Sprecher - ich bin einer davon. Hier kann man mich erreichen:
    BI-ROSUNI@kabelmail.de

  • #78

    Bauer (Donnerstag, 21 Februar 2013 18:58)

    Wat los?
    Banner an den Straßen weg und auf der Seite hier auch.
    Der Vorsitzende hat auch die Brocken hingeschmissen.
    Macht ihr jetzt den Laden dicht??

  • #77

    Arne (Sonntag, 17 Februar 2013 00:28)

    Natürlich geht es hier nicht darum, ob es schmeckt oder nicht. Ich hatte das auch mit einem Augenzwickern geschrieben. Pferdefleisch kostet halt nur 1/5 vom Rind und wer meint er muss die Billigprodukte kaufen, bitteschön, hier kommt die Quittung der Geiz ist geil Mentalität. Der Skandal ist doch ein weiterer Beweis für die Missstände in der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Von daher ist das mal wieder ein Anstoß darüber nachzudenken, wo die Lebensmittel herkommen und wie diese produziert werden. Die derzeitigen Rahmenbedingungen sind doch ein Witz und Lebensmittel müssen endlich wieder die Qualität und folglich auch den Preis haben, damit sie wieder mit Genuss verzehrt werden können. Dann wird hoffentlich auch wieder weniger in den Müll geworfen. Mahlzeit!

  • #76

    Hajo (Freitag, 15 Februar 2013 11:01)

    Real, Aldi und Edeka sind ja auch nicht gerade dafür bekannt, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten, sondern in erster Linie billig zu sein.
    Gerade bei Real wurde doch bereits mehrfach umetikettiert und wissentlich getäuscht. Wahrscheinlich passiert das immer noch (und nicht nur bei Real), man lässt sich nur dort nicht mehr (so oft)erwischen.
    Man muss sich einfach darüber im klaren sein, dass notfalls auch mit geschreddertem Sondermüll "gestreckt" wird. Hauptsache die Gewinnmarge stimmt.

    Man fragt sich was jetzt zukünftig DNA-Proben bewirken sollen? Wahrscheinlich dem Verbraucher die Sicherheit geben, dass es sich nicht um Pferd handelt. Auf Schildkröte, Hund, Katze, Maus sowie Sondermüll, Asbest und Dioxin wird ja wohl nicht ebenfalls noch getestet werden.
    Dann kann man die Lasagne für 99ct. ja wieder ruhigen Gewissens kaufen. Am besten dort wo es billig ist.

    Guten Appetit.

  • #75

    Sabina (Freitag, 15 Februar 2013 07:55)

    Liebe,lieber "Pferdelasagne",
    hier gehts ja immerhin um bewusste Verbrauchertäuschung, Produktfälscherei usw.
    Wie das schmeckt oder in der Bevölkerung akzeptiert ist dürfte wohl zweitrangig sein...

  • #74

    Arne (Donnerstag, 14 Februar 2013 21:40)

    Ich war neulich in Fallingbostel in einem Restaurant, welches Pferdespezialitäten auf der Speisekarte hat. Ich habe dort ein Pferdesteak gegessen. Schmeckt total lecker, fast nicht zu unterscheiden vom Rind, nur etwas feiner gemasert. Garantiert nicht aus der Massentierhaltung. Ich habe auch mal ein paar Jahre in Ratingen gewohnt und dort regelmäßig den Wochenmarkt besucht. Dort stand immer ein Pferdemetzger.

  • #73

    Pferdelasagne (Mittwoch, 13 Februar 2013 21:42)

    Kann mir bitte mal jemand erklären warum sich zur Zeit alle über Pferdefleisch in der Lasagne aufregen? Im Gegensatz zu Rindfleisch, ist doch bei Pferdefleisch die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass es sich um Fleisch aus Massentierhaltung handelt. Müsste doch eigentlich gesünder und weniger antibiotikabelastet sein.
    Gut dass ich generell kein Fleisch esse, aber wer dass unbedingt möchte hätte doch bei der Freibank/ Realkauf mit Pferdelasagne eine günstige Alternative.
    Verstehe ich irgendwie alles nicht so ganz.
    Geschmacklich wird das ja wahrscheinlich keinen großen Unterschied machen.

  • #72

    Ines (Freitag, 11 Januar 2013 09:02)

    Nähere Infos zur Veranstaltung der Grünen im Binderhaus am kommenden Montag,den 14.01. unter "Aktuelles", Harke- Bericht "Massentierhaltung ist Diskussionsthema".

  • #71

    Arne. (Sonntag, 06 Januar 2013 22:56)

    Wir wussten es ja schon immer, dass die armen Tiere zu dicht gehalten werden. Kann aber auch fast schon wieder lustig sein:

    Ein Autofahrer hat sein Fahrzeug in der Nähe eines Hühnerstalls geparkt und dann die Tür zugeschlagen. Das Geräusch versetzt die Tiere in Panik - 143 Vögel starben. Der Eigentümer der Tiere verklagte daraufhin den Autofahrer auf Schadensersatz.

    Doch das Gericht wies die Klage ab. In der Begründung hieß es, die Empfindlichkeit der Hühner hänge mit der Haltung in den engen Stallungen zusammen, das Risiko trage der Tierhalter.

    Oberlandesgericht Hamm; AZ 13 U 121/96

  • #70

    Rodewald (Sonntag, 02 Dezember 2012 14:55)

    Und wären 730 Einwender tatsächlich auf dem Erörterungstermin erschienen, wäre von "Nienburg" noch gekommen:

    730 Einwender, die ansonsten nichts Sinnvolles zu tun haben,erschienen vor der Behörde und gaben ihrem Protest Ausdruck.

  • #69

    Einwender von NI (Sonntag, 02 Dezember 2012 00:22)

    Wie soll man da auch hin, wenn ca. 75 % der Einwender einen Beruf haben, Kinder betreuen müssen o. ä. Die Veranstaltung an einem Vormmittag in der Woche zu besuchen, war für Normalbürger mit Beruf/Aufgaben leider nicht zu schaffen. Sehr schade, wäre gerne da gewesen.

  • #68

    Nienburg (Freitag, 30 November 2012 22:22)

    20 von 730 !!

  • #67

    Ines (Sonntag, 21 Oktober 2012 14:04)

    Unter "Aktuelles" eine Einladung der Grünen zu einer Veranstaltung mit dem Titel "Grüne Konzepte für die Agrarwende in Niedersachsen" am 29.10. in Heims Party- Tenne in Schwarmstedt um 19.30 Uhr.

  • #66

    Herwig (Mittwoch, 26 September 2012 11:50)

    Die Firma Celler Land Frischgeflügel GmbH hat von den Steuerzahlern für den Bau des größten Geflügelschlachthof Europas bisher bereits Subventionen in Höhe von 6,5 Millionen Euro erhalten.

    Da die Wasserversorgung für den Betrieb nicht ausreicht, ist der Bau einer neuen Wasserleitung erforderlich. (Zur Erinnerung: Für die angestrebte Schlachtung von 135 Mio. Hühner pro Jahr werden ca. 3,3 Mio. Liter Trinkwasser pro Tag benötigt!)

    Nun muss wieder der Steuerzahler ran: Die Gemeinde Wietze wird heute weiteren Subventionen in Höhe von 1.547.000 € für den Bau der erforderlichen Wasserleitung zustimmen, die ihr von der NBank mit einer Summe von 870.200 € und dem örtlichen Wasserversorger, SVO, mit einer Summe von 676.800€ wieder erstattet wird! Hier wird ein Investor erneut begünstigt und es ist unter den aktuellen Bedingungen sehr fraglich, ob die Gemeinde Wietze jemals davon profitieren wird!

    Ratssitzung zu diesem Thema: Heute (25.09.) 19:00 Uhr in der Milchbar des Hallenbades!

  • #65

    Aus der Schweinemast (Mittwoch, 26 September 2012 10:39)

    59 Mio. Schweine wurden letztes Jahr in D. gemästet. Subventioniert mit 1,8 Milliarden (!) Euro an Fördergeldern für Ackerflächen, Tierfutter, Stallneubauten oder Zollerleichterungen. Nebenbei: Der Schlachthof für Hühner in Wietze hat 6,5 Mio Steuergelder bekommen. Aber zurück zu den Schweinen. Weil das produzierte Fleisch so billig ist, landet ein Drittel des Fleisches im Müll. Ca 20 Mio. Schweine haben umsonst gelitten. Ein sinnloser Tod bedingt durch die Überproduktion. Bei den Hähnchen sollen die Zahlen noch dramatischer sein.

  • #64

    Herwig (Dienstag, 18 September 2012 16:11)

    Unter "Aktuelles" neuer Artikel aus der WZ. Es werden über 300 Einwendungen bestätigt.

  • #63

    Info (Sonntag, 16 September 2012 21:44)

    http://www.wilhelm-dietl.de/page.php?lang=de&cont=sub&show=2&sub=58&submenue=Norbert%20Juretzko&menue=%DCber%20mich

  • #62

    Arne (Dienstag, 04 September 2012 21:48)

    Heute in den öffentlichen Bekanntmachungen des Landkreises Nienburg:

    Der angesetzte Erörterungstermin für den 12.09.2012 findet an dem Tag nicht statt! Er wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der neue Termin wird noch bekannt gegeben.

    Der Scan ist unter "Aktuelles" zu finden.

    Ein schöner Erfolg für die BI und alle Mitstreiter. Vielen Dank auf diesem Weg für die zahlreichen und vor allem fachlich fundierten Einwendungen.

  • #61

    Herwig (Donnerstag, 23 August 2012 17:25)

    Wie sagt doch Obelix: Die Preise fliegen über den Markt!

    Die Getreidepreise schmälern den Gewinn der Mäster und der Schlachterei gleichermaßen, denn die Mitbewerber schlafen nicht.
    Verträge werden über die Abnahme von Futter, Eintagsküken und Masttiere gemacht auf ein bestimmtes Zeitfenster. Presischwankungen werden kalkuliert, gibt es einen Ausriss nach oben, schmälert das den Gewinn. Weil wohl das Futter teurer wird, nicht aber das Hühnchenfleisch, weil der Abnahmevertrag sich an einem anderen Preis orientiert. Der Verbraucher wird also die Preise erst im nächsten Jahr spüren.
    Das ist ähnlich wie mit den Benzinpreisen, wenn in der USA der Präsident eine Magenverstimmung hat, erhöhen sich in Deutschland die Spritpreise...
    Wegen der anhaltenden Trockenheit in den USA steigen hier die Weizenpreise.

  • #60

    Dirk (Donnerstag, 23 August 2012 15:40)

    Hallo Torsten,

    meines Wissens haben die Mäster keinen Einfluß auf die Produktpreise - die macht der jeweilige "Integrator". Wahrscheinlich gehören die Tiere den Mästern noch nicht einmal.

    Und ob auf Seiten des Integrators Spieltraum für Anhebungen des Verkaufspreises der Hähnchenprodukte besteht, ist bei der sich verschärfenden Konkurrenzsituation sehr zweifelhaft.

    Aber warten wir die Zukunft doch ab. Prognosen sind naturgemäß schwer.

    Grüsse

  • #59

    Torsten (Mittwoch, 22 August 2012 14:00)

    Dirk, wenn die Preise für die Futtermittel steigen, gilt das doch für alle. Also werden alle Mäster die Produktpreise anziehen, damit sie überleben können. Die Preissteigerung wird an den Verbraucher weiter gegeben und somit ist alles wieder im Lot. Es betrifft ja schließlich nicht nur H. Näther, sondern alle, richtig?

  • #58

    Dirk (Dienstag, 21 August 2012 18:22)

    Es ist wirklich schon sehr bemerkenswert, dass ca. 300 Einwendungen beim Landkreis Nienburg eingegangen sind. Eine tolle Leistung, für die jedem Einwender und auch jedem, der mitgeholfen hat, Dank gebührt.

    Als noch wichtiger könnte sich jedoch die dramatische Steigerung der Futtermittelpreise erweisen. Da ist bald überhaupt nichts mehr zu verdienen, Herr Näther!

    Noch haben Sie die Gelegenheit, das "Luftschloss Stallbau" aufzugeben und Ihr Kapital anderweitig in der Landwirtschaft zu investieren - sofern Sie überhaupt über flüssiges Eigenkapital verfügen.

    Wer jetzt noch Massenhähnchenställe baut, marschiert geradewegs in den wirtschaftlichen Ruin. Willkommen bei Hartz IV!

  • #57

    Herwig (Dienstag, 21 August 2012 10:13)

    Die Stückzahl der Einwendungen muss nicht unbedingt relevant sein, spiegelt aber das weite Bürgerinteresse wider.
    Uns liegen 252 Kopien von Einwendungen vor, dazu kommen jene, von denen wir nichts wissen.
    Es ist also von ca. 300 Einwendungen auszugehen. Wieviele Bürger müssen sich also betroffen fühlen, wenn sich 300 Menschen hinsetzen und eine Einwendung gegen ein Bauvorhaben verfassen??
    Das ist eine echte rote Karte für die Agrarindustrie!

  • #56

    Ines (Dienstag, 21 August 2012 09:10)

    Heute morgen in der Harke: "HOHER STAPEL AN EINWENDUNGEN: KREIS VERSCHIEBT ERÖRTERUNGSTERMIN ZUM HÄHNCHENMASTSTALL IN RODEWALD"!!!

    Artikel zu finden unter Daten/Fakten/Tatsachen, Was die Medien über uns bringen!

  • #55

    Mahatma Gandhi (Freitag, 27 Juli 2012 15:06)

    Zuerst ignorieren sie Dich
    dann lachen sie über Dixh
    dann bekämpfen sie Dich
    und dann gewinnst DU !

    (Die dritte Stufe dürfte die BI hinter sich haben!)

  • #54

    Herwig zum Berge (Mittwoch, 25 Juli 2012 10:45)

    Dirk, sicher hast Du recht.
    Meine Befürchtung ist jedoch, dass man versucht damit die "breite Masse" zu beruhigen.
    Darum halte ich es für unerlässlich, darauf hinzuweisen, das Filter an der Problematik der Massentierhaltung wenig ändern können.

  • #53

    Dirk (Montag, 23 Juli 2012 21:45)

    Alles richtig!

    Aber der Einbau der Filter kostst Geld, ebsno die Wartung. Somit fällt der Gewinn schmaler aus. Und womit bekommt man eine Branche wirkungsvoller klein als mit der Schmälerung des ohnehin schon minimalen Mästergewinns.

  • #52

    Herwig (Montag, 23 Juli 2012 18:09)

    Filter sind nur als sogenannte "Wasser führende Filter" annähernd sinnvoll. Jedoch ändern Filter nichts an dem Verbrauch von Antibiotika, der Tiermasse pro m², der Ausbringung belasteter Gülle bzw. Hühnertrockenkot, der Verkeimung der Transportstrecke, der Vernichtung von bauern in Drittländern und Schwellenländern etc etc etc etc.
    Filter sind Augenwischerei und nicht tatsächlich sinnvoll, weil helfen Qualhaltung zu legitimieren.

  • #51

    Ines (Montag, 23 Juli 2012 09:36)

    Man soll ja schon mit kleinen Dingen zufrieden sein, doch beruhigt mich der geplante Einbau von Filteranlagen nicht wirklich seitdem wir eine Veranstaltung des Landvolkes (!) in Osterwald besuchten, bei der 3 Professoren der Uni Berlin, Uni Paderborn und der TiHo Hannover über die schon häufiger erwähnte Reset- Studie referierten, an der sie mitarbeiten.

    Die heute auf dem Markt angebotenen Filteranlagen haben nach Tests definitiv KEINE ausreichende Wirkung, die gefährlichen Keime auch nur ansatzweise aus der Abluft herauszufiltern! Filter helfen außerdem nicht bei verseuchtem Wasser, Gülle, Emmissionen während des Transports, etc.

    Es wird sich lediglich darauf ausgeruht werden, man hätte ja Filteranlagen eingebaut und man könne sich nun unbesorgt zurücklehnen!

  • #50

    Arne (Sonntag, 22 Juli 2012 21:21)

    Langsam geschieht auch etwas in Politik, wenn auch nur langsam, aber folgende Meldungen lassen hoffen:

    Ein bevorstehender Erlass des Landes Niedersachsen sieht den Einbau von Filteranlagen vor. Diese sollen in neue und alte Anlagen eingebaut werden. Die Wirklungsweise ist aber bis heute nicht bestätigt.

    Hintergrund sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Gefahren, die von den Ställen ausgehen. Auch wenn es einige immer noch nicht wahr haben wollen. So sieht der Erlass ebenfalls vor, die Abstände zur Wohnbebauung auf 1000 oder min. 500 Meter auszudehnen.

    Der niedersächsische ABL-Vorsitzende weist darauf hin, dass der Erlassentwurf die übergroße Zahl der mittelständischen-bäuerlichen Tierhalter nicht betreffen werde, weil deren Ställe unterhalb der kritischen Tierzahlen liegen. Solche Maßnahmen sorgen eher für eine Verlangsamung der immer ruinöseren Überschussproduktion und deren Druck auf die Erzeugerpreise und nutzt somit den allermeisten Landwirten. Der Erlass soll laut Plan in 6 Wochen verabschiedet werden.

    Ein Hoffnungsschimmer am Horizont.

  • #49

    Dirk (Freitag, 20 Juli 2012 09:31)

    Nach dem nochmaligen Lesen des Beitrages Nr. #15 drängt sich der Eindruck auf, dass in vielen Räten die Meinung vorherrscht, die Ratsmitglieder müssten in jedem Fall ihr Einvernehmen erteilen. Eventuell hat man ihnen weisgemacht, eine Verweigerung des Einvernehmens hätte rechtliche Sanktionen zur Folge. Mitnichten!

    Allerdings kann der Landkreis als Genehmigungsbehörde der geplanten Agrarfabrik das mangelnde Einvernehmen der einzelnen Gemeinde durch einen eigenen Beschluß ersetzen.

    In diesem Fall wäre die Gemeinde allerdings in der komfortablen Situation, bei später auftretenden Problemen mit der Agrarfabrik immer auf sein mangelndes Einvernehmen verweisen zu können. Möglicherweise hätte die Gemeinde ihre rechtliche Position - auch bei späteren gerichtlichen Verfahren - gestärkt.

  • #48

    Herwig (Freitag, 20 Juli 2012 06:56)

    Um zurück zum Thema zu kommen, kann ich Ratsmitgliedern nur den Beitrag Nr: #15
    empfehln. Nichts ist unmöglich!!!

  • #47

    Nachdenklicher (Donnerstag, 19 Juli 2012 16:20)

    @Bereitschaft:

    Sie haben recht - den Ausbildungsberuf "Demonstrant" gibt es in unserem Dualen Ausbildungssystem nicht. Aber den Begriff gibt es schon. Und auch Menschen, auf welche diese Bezeichnung in der Realität zutrifft.

    Informieren Sie sich doch über die allgemein zugänglichen Medien, wenn Sie Mshnwachen und Demonstrationen aus nachvollziehbaren Gründen meiden möchten!

    Bei den Mahnwachen der BI Rodewald habe ich jedoch noch nie irgendwelche Leute aus dem von Ihnen erwähnten Spektrum angetroffen.

    Wir alle wünschen, dass dies auch so bleibt. Das gilt ausdrücklich auch für diejenigen, die der Massentierhaltung die Stange halten. Wir wollen auch keine Methoden, wie diejenigen der Rancher in Wyoming 1890, dargestellt im Film "Heavensgate".

    Ihnen wünsche ich in beruflicher Hinsicht friedliche Demonstrationen, egal wo!

  • #46

    Bereitschaft (Donnerstag, 19 Juli 2012 15:46)

    Genau richtig ich habe keine Meinung zur Massentierhaltung deswegen gehen ich auch nicht zu Mahnwachen oder Demos dagegen denn dort sollte man nur gut informiert sein. Wenn das alle so machen würden wäre allen geholfen. Denn die meisten Demonstanten sind friedlich und haben Ihre Meinung. Und so kann und soll auch so viel Demonstriert werden wie jeder will. Nur diese kleine Minderheit sticht halt immer herraus und genau da ist das Problem. Diese Leute trifft man dann auch zum 1.Mai in Hamburg oder Berlin.
    Und so eine kleine Gruppe ist dann immer ganz groß in den Medien.
    Und zufrieden wenn ich draufknüppeln kann bin ich sicher nie, da nie der erste Schritt dazu von uns kommt.
    wenn Gefahr erzeugt wird mache ich meine Arbeit udn dafür werde ich bezahlt, wie jeder andere auch.
    Aber zeige mir den Ausbildungsberuf Demonstrant.

  • #45

    Arne (Mittwoch, 18 Juli 2012 23:19)

    Warum sind wir dagegen? Ich bin bestimmt nicht jemand, der gegen alles ist. Ich habe aber einen einigermaßen klaren Verstand. Es gibt halt die passiven Konsumenten mit dem "Scheißegal-Syndrom" und die aktiven Gestalter. Natürlich kann man die Augen verschließen oder sich der Tatsache bewusst werden, dass es einen massiven Antibiotika-Missbrauch in der Massentierhaltung gibt, der nachweislich übelste Schäden für die Human- und Veterinärmedizin mit sich bringt.

    Z. B. die Meldung vom 15.07.2012:
    In der deutschen Tierhaltung kommen Antibiotika offensichtlich in deutlichen größeren Mengen zum Einsatz als bisher angenommen. Das geht nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums aus einer ersten Auswertung von Daten hervor, die Pharmahersteller und -händler übermittelt haben.

    Nach Angaben der Bundesregierung können Rückstände von Antibiotika über die Gülle aus Mastanlagen in Böden und damit auch in Gewässer einschließlich des Grundwassers gelangen.
    Die Aufnahme von Antibiotika-Rückständen durch Nutzpflanzen sei ebenfalls "grundsätzlich möglich". So sind nach Angaben des Ministeriums in Studien 22 pharmakologische Wirkstoffe in 13 ausgewählten Pflanzenarten nachgewiesen worden.

    Und dann möge man sich die Zwischenergebnisse des RESET-Verbundes (Institut für Nutztiertechnik Mariensee, TiHo Hannover, Charité, Bundesamt für Risikobewertung, Robert-Koch-Institut u.v.m) mal anschauen. Da wird einem schlecht. www.reset-verbund.de

    Was ein einzelner ohne Nutzen der Bevölkerung und seiner Umgebung (nicht nur)in Rodewald anrichtet ist unbeschreiblich. Rodewald kann dadurch nur verlieren: An Lebensqualität, Wertverlust der Immobilien und Grundstücke. Keine Gewerbeeinnahmen, dafür hohe Kosten für die Instandhaltung der Zuwegung. Für eine Arbeitsstelle, die mit ca. 2 Stunden am Tag beziffert ist!

    Versteht ihr jetzt, warum es eine Bürgerinitiative mit über 200 besorgten Mitgliedern gibt? Der Antibiotika-Missbrauch und die fatalen Folgen ist ja nur ein kleiner Baustein in dem Wahnsinn. Das mit der Überproduktion die lokalen Märkte in der 3. Welt zerstört werden, Tierschutz und vieles mehr erkläre ich den interessieren gerne Sonntags während der Mahnwache.

    Die Politik hat endlich (und dank vieler Proteste!) die Notwendigkeit zum Handeln erkannt und es wird neue Erlässe geben. Leider zu spät für Rodewald.

  • #44

    Nachdenklicher (Mittwoch, 18 Juli 2012 22:55)

    "Bereitschaft" hat recht, wenn er auf Berufsdemonstranten und notorische Krawallmacher aufmerksam macht. Diese Menschen machen ihm seinen Dienst besonders schwer. Aber sie stellen nur eine geringe Minderheit dar.

    Die Diskussion, dier hier von gewissen Kräften losgetreten wird, ist eine Gespensterdebatte. "Bereitschaft" hält gewissen Personen vor, sie hätten gar keine richtige Meinung und er hat zur Massentierhaltung eben keine Meinung. Widersprüchlich.

    Vielleicht sollte er mal von seinen Möglichkeiten als mündiger Bürger Gebrauch machen und sich informieren.

    Hoffentlich behauptet hier demnächst nicht irgendjemand, sämtliche Mitglieder der BI contra Tierfabriken in Rodewald wären in Frankfurt, anschließend daheim am Bauplatz und nochmal 2 Tage später in Gorleben gewalttätig geworden.

  • #43

    Herwig (Mittwoch, 18 Juli 2012 11:12)

    Mit Straftaten kennen sich besonders gut die Hähnchenmäster und Befürworter solcher Anlagen aus:
    Banner stehlen, Sachbeschädigung, Bedrohung etc. alles schon erlebt in Rodewald.
    Auf Bundesebene gab es ganz andere Dinge. Besonders solche Bagatelldelikte wie: Einsatz von Antibiotika als Masthilfe, illegale Kadaverentsorgungen, Verstöße gegen das Tierschutzgesetz etc etc etc.

  • #42

    Demonstrant (Mittwoch, 18 Juli 2012 11:05)

    Bereitschaft, ich glaube du machst es dir zu einfach. Ich war auf Demonstrationen gegen AKW und Schlachthöfe, und ja, ich habe dort Leute gesehen die scheinbar reisen in Sachen Demo. Kann sein das sie wenig nachdenken und aus Prinzip gegen etwas sind. Du stellst hier ein demokratisches Grundrecht in Frage, weil es Leute gibt die es missbrauchen. Ich finde das unlauter. Du stehst als Bereitschaftspolizist scheinbar tausenden von Demonstranten gegenüber und bildest Dir eine Meinung aufgrund von einem winzigen Bruchteil der Teilnehmer, verfällst in billige Stammtischargumente, dass es immer die gleichen sein die demonstrieren. Das Demonstrationsrecht ist ein wichtiges Instrument. Würde dieses Instrument z.B. nicht den Gewerkschaften zur Verfügung stehen, würdest Du immer noch für 2,30 Euro die Stunde Deinen Dienst machen. Die Gewerkschaft der Polizei nimmt ebenfalls an Demonstrationen teil.
    Ich reagiere sehr allergisch auf diese Gleichmacherei.
    Was hälst Du von dem Argument: Bereitschaftspolizisten sind nur zufrieden wenn sie draufknüppeln können, weil sie schlecht ausgerüstet, schlechtausgebildet und psychisch labil sind. Du nimmst deine Verantwortung als Staatsschützer nicht ernst genug.
    Du unterscheidest dich nicht von den Demonstranten, wenn du schreibst, du hättest keine Informationen zu Mastställen, wohl aber gegen Leute die dagegen sind. List du keine Zeitung, schaust du kein Fernsehen? Hast du keine eigene Meinung? Kein Gehirn?
    Wer zahlt Dein Gehalt?

  • #41

    Gesetz (Mittwoch, 18 Juli 2012 10:56)

    Das sind keine Verzweifelungstaten das sind Straftaten. Ganz einfach.

  • #40

    Bereitschaft (Mittwoch, 18 Juli 2012 10:23)

    Hm nur mal ein Beitrag von meiner Seite.
    Ich möchte mich zu dem ganzen Thema Massentierhaltung nicht äußern da ich zu wenig Informationen habe.
    Aber zu anderer Sache habe ich mehr Information:
    Wenn ich bei der Arbeit einen Demonstranten in Gorleben sehe, sehr aggressiv und 2 Tage später die gleichen Leute bei einer Demo vor Geflügelschlachtereien und 2 Tage später bei einer Demo in Frankfurt bei den Banken und diese Personen gar keine richtige Meinungen haben und gar nicht weiß was er da macht, sondern nur aus Reiner Demo Lust.
    Dann spricht man mit diesen Leuten und sie sagen dir ins Gesicht: Keine Ahnung was hier genau läuft wir demonstrieren einfach gegen alles!
    Da fragt man sich: keine Arbeit? Keine Meinung? Kein Gehirn?
    Und wer zahlt

  • #39

    Herwig (Dienstag, 17 Juli 2012 17:50)

    @ Tierschützer:
    Nein, es ist nicht der richtige Weg, aber auch keine richtige Argumentation.
    In den Haltungsbedingungen sterben täglich zig Tiere, nun macht man dann für das Sterben einiger Tiere mehr fluchs mal "die Tierschützer" verantwortlich. Fazit ist, gäbe es diesen Masstierstall mit der hohen Besatzdichte nicht, gäbe es auch keine toten Tiere. Hier wird einiges an Tatsachen verdreht.

    Ich persönlich befürworte solche Vorgehensweisen nicht, das ist auch Konsenz in unserer BI. Ich habe jedoch Verständnis für Menschen die so handeln.
    Wenn Politik Menschen in einer derartigen Ohnmacht zuücklässt, ohne Chance auf Anhörung oder Mitwirkung darf man sich nicht wundern, wenn es zu Verzweifelungstaten kommt. Da nützen die Lippenbekenntnisse der Politik rein gar nichts.
    Uns wird auch immer gesagt, man nehme unsere Einwände ja ernst, doch die Erfahrung zeigt deutlich, dass eher das Gegenteil der Fall ist.
    Hier in Rodewald hat der Gemeinderat regelrecht Schuld auf sich geladen, indem er die Chance vergeben hat, jemals gegen diese Ställe angehen zu können. Entgegen der Empfehlung von Fachleuten und aufmerksamen Bürgern wurde das Einvernehmen erteilt. Die Umstände sind mehr als fragwürdig. Die BI hält mehrere Ratsmitglieder für befangen, weil sie persönlcihe Vorteile daraus ziehen.
    Es gibt keinerlei Argumentation FÜR diese Ställe. Es wurde in finanzieller und gesundheitlicher Hinsicht keinerlei Rücksicht auf die Bürger Rodewalds genommen.
    Solche Vorgehensweisen empören die Bürger weit aus mehr, als ein Besteigen einer Mastanlage mit aufgebauschten Bagatellschäden.

  • #38

    Tierschützer ? (Dienstag, 17 Juli 2012 10:09)

    Tierschützer bestiegen eine Mastanlage in Peine. Beschädigten Lüftungsanlage und Solaranlage und Rohrleitungen.
    Die Anlage war im vollen Betrieb. Dadurch verendeten mehrere Hähnchen.

    Ist das klug und der richtige Weg?

    Artikel in der Harke von gestern!

Kommentare: 81
  • #81

    Herwig zum Berge (Donnerstag, 21 Februar 2013 19:13)

    Helmut

    Im Gegenteil, wir sind mitten in der Planung für neue Aktivitäten.
    Außerdem gibt es keine Vorsitzenden - wir sind kein Verein.
    Aber es gibt u.a. Sprecherinnen und Sprecher - ich bin einer davon. Hier kann man mich erreichen:
    BI-ROSUNI@kabelmail.de

  • #80

    Bauer (Donnerstag, 21 Februar 2013 18:58)

    Wat los?
    Banner an den Straßen weg und auf der Seite hier auch.
    Der Vorsitzende hat auch die Brocken hingeschmissen.
    Macht ihr jetzt den Laden dicht??

  • #79

    Arne (Sonntag, 17 Februar 2013 00:28)

    Natürlich geht es hier nicht darum, ob es schmeckt oder nicht. Ich hatte das auch mit einem Augenzwickern geschrieben. Pferdefleisch kostet halt nur 1/5 vom Rind und wer meint er muss die Billigprodukte kaufen, bitteschön, hier kommt die Quittung der Geiz ist geil Mentalität. Der Skandal ist doch ein weiterer Beweis für die Missstände in der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Von daher ist das mal wieder ein Anstoß darüber nachzudenken, wo die Lebensmittel herkommen und wie diese produziert werden. Die derzeitigen Rahmenbedingungen sind doch ein Witz und Lebensmittel müssen endlich wieder die Qualität und folglich auch den Preis haben, damit sie wieder mit Genuss verzehrt werden können. Dann wird hoffentlich auch wieder weniger in den Müll geworfen. Mahlzeit!

  • #78

    Hajo (Freitag, 15 Februar 2013 11:01)

    Real, Aldi und Edeka sind ja auch nicht gerade dafür bekannt, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten, sondern in erster Linie billig zu sein.
    Gerade bei Real wurde doch bereits mehrfach umetikettiert und wissentlich getäuscht. Wahrscheinlich passiert das immer noch (und nicht nur bei Real), man lässt sich nur dort nicht mehr (so oft)erwischen.
    Man muss sich einfach darüber im klaren sein, dass notfalls auch mit geschreddertem Sondermüll "gestreckt" wird. Hauptsache die Gewinnmarge stimmt.

    Man fragt sich was jetzt zukünftig DNA-Proben bewirken sollen? Wahrscheinlich dem Verbraucher die Sicherheit geben, dass es sich nicht um Pferd handelt. Auf Schildkröte, Hund, Katze, Maus sowie Sondermüll, Asbest und Dioxin wird ja wohl nicht ebenfalls noch getestet werden.
    Dann kann man die Lasagne für 99ct. ja wieder ruhigen Gewissens kaufen. Am besten dort wo es billig ist.

    Guten Appetit.

  • #77

    Herwig (Freitag, 15 Februar 2013 09:58)

    Man regt sich bereechtigter Weise darüber auf, dass nicht drin ist was drauf steht, bzw. nicht drauf steht was drin ist.
    Das ist schlichtweg Betrug!!!
    Menschen die Betrügen sind Kriminelle und diese Kriminellen haben in der Lebnsmittelproduktion nichts zu suchen. Es sind genau jene, denen völlig egal ist, mit was sie den Verbraucher abfüttern, Hauptsache Rendite!!
    Wie sich ja nun auch noch herausstellt sind das Pferde gewesen, die nicht nur einer normalen Schlachtung zugeführt wurden, sondern auch medikamentös belastet waren.
    Doppelter Betrug also!!
    Wer da die Aufregung nicht versteht, ist vermutlich so eine Art "Nix Versteher"...

  • #76

    Sabina (Freitag, 15 Februar 2013 07:55)

    Liebe,lieber "Pferdelasagne",
    hier gehts ja immerhin um bewusste Verbrauchertäuschung, Produktfälscherei usw.
    Wie das schmeckt oder in der Bevölkerung akzeptiert ist dürfte wohl zweitrangig sein...

  • #75

    Arne (Donnerstag, 14 Februar 2013 21:40)

    Ich war neulich in Fallingbostel in einem Restaurant, welches Pferdespezialitäten auf der Speisekarte hat. Ich habe dort ein Pferdesteak gegessen. Schmeckt total lecker, fast nicht zu unterscheiden vom Rind, nur etwas feiner gemasert. Garantiert nicht aus der Massentierhaltung. Ich habe auch mal ein paar Jahre in Ratingen gewohnt und dort regelmäßig den Wochenmarkt besucht. Dort stand immer ein Pferdemetzger.

  • #74

    Pferdelasagne (Mittwoch, 13 Februar 2013 21:42)

    Kann mir bitte mal jemand erklären warum sich zur Zeit alle über Pferdefleisch in der Lasagne aufregen? Im Gegensatz zu Rindfleisch, ist doch bei Pferdefleisch die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass es sich um Fleisch aus Massentierhaltung handelt. Müsste doch eigentlich gesünder und weniger antibiotikabelastet sein.
    Gut dass ich generell kein Fleisch esse, aber wer dass unbedingt möchte hätte doch bei der Freibank/ Realkauf mit Pferdelasagne eine günstige Alternative.
    Verstehe ich irgendwie alles nicht so ganz.
    Geschmacklich wird das ja wahrscheinlich keinen großen Unterschied machen.

  • #73

    Ines (Freitag, 11 Januar 2013 09:02)

    Nähere Infos zur Veranstaltung der Grünen im Binderhaus am kommenden Montag,den 14.01. unter "Aktuelles", Harke- Bericht "Massentierhaltung ist Diskussionsthema".

  • #72

    Arne. (Sonntag, 06 Januar 2013 22:56)

    Wir wussten es ja schon immer, dass die armen Tiere zu dicht gehalten werden. Kann aber auch fast schon wieder lustig sein:

    Ein Autofahrer hat sein Fahrzeug in der Nähe eines Hühnerstalls geparkt und dann die Tür zugeschlagen. Das Geräusch versetzt die Tiere in Panik - 143 Vögel starben. Der Eigentümer der Tiere verklagte daraufhin den Autofahrer auf Schadensersatz.

    Doch das Gericht wies die Klage ab. In der Begründung hieß es, die Empfindlichkeit der Hühner hänge mit der Haltung in den engen Stallungen zusammen, das Risiko trage der Tierhalter.

    Oberlandesgericht Hamm; AZ 13 U 121/96

  • #71

    Rodewald (Sonntag, 02 Dezember 2012 14:55)

    Und wären 730 Einwender tatsächlich auf dem Erörterungstermin erschienen, wäre von "Nienburg" noch gekommen:

    730 Einwender, die ansonsten nichts Sinnvolles zu tun haben,erschienen vor der Behörde und gaben ihrem Protest Ausdruck.

  • #70

    Einwender von NI (Sonntag, 02 Dezember 2012 00:22)

    Wie soll man da auch hin, wenn ca. 75 % der Einwender einen Beruf haben, Kinder betreuen müssen o. ä. Die Veranstaltung an einem Vormmittag in der Woche zu besuchen, war für Normalbürger mit Beruf/Aufgaben leider nicht zu schaffen. Sehr schade, wäre gerne da gewesen.

  • #69

    Nienburg (Freitag, 30 November 2012 22:22)

    20 von 730 !!

  • #68

    Herwig (Dienstag, 20 November 2012 19:23)

    Ich glaube an die bäuerliche Landwirtschaft. Die Agrarindustrie halte ich für eine vorübergehende Modeerscheinung ohne Perspektive!

  • #67

    Ines (Sonntag, 21 Oktober 2012 14:04)

    Unter "Aktuelles" eine Einladung der Grünen zu einer Veranstaltung mit dem Titel "Grüne Konzepte für die Agrarwende in Niedersachsen" am 29.10. in Heims Party- Tenne in Schwarmstedt um 19.30 Uhr.

  • #66

    Herwig (Mittwoch, 26 September 2012 11:50)

    Die Firma Celler Land Frischgeflügel GmbH hat von den Steuerzahlern für den Bau des größten Geflügelschlachthof Europas bisher bereits Subventionen in Höhe von 6,5 Millionen Euro erhalten.

    Da die Wasserversorgung für den Betrieb nicht ausreicht, ist der Bau einer neuen Wasserleitung erforderlich. (Zur Erinnerung: Für die angestrebte Schlachtung von 135 Mio. Hühner pro Jahr werden ca. 3,3 Mio. Liter Trinkwasser pro Tag benötigt!)

    Nun muss wieder der Steuerzahler ran: Die Gemeinde Wietze wird heute weiteren Subventionen in Höhe von 1.547.000 € für den Bau der erforderlichen Wasserleitung zustimmen, die ihr von der NBank mit einer Summe von 870.200 € und dem örtlichen Wasserversorger, SVO, mit einer Summe von 676.800€ wieder erstattet wird! Hier wird ein Investor erneut begünstigt und es ist unter den aktuellen Bedingungen sehr fraglich, ob die Gemeinde Wietze jemals davon profitieren wird!

    Ratssitzung zu diesem Thema: Heute (25.09.) 19:00 Uhr in der Milchbar des Hallenbades!

  • #65

    Aus der Schweinemast (Mittwoch, 26 September 2012 10:39)

    59 Mio. Schweine wurden letztes Jahr in D. gemästet. Subventioniert mit 1,8 Milliarden (!) Euro an Fördergeldern für Ackerflächen, Tierfutter, Stallneubauten oder Zollerleichterungen. Nebenbei: Der Schlachthof für Hühner in Wietze hat 6,5 Mio Steuergelder bekommen. Aber zurück zu den Schweinen. Weil das produzierte Fleisch so billig ist, landet ein Drittel des Fleisches im Müll. Ca 20 Mio. Schweine haben umsonst gelitten. Ein sinnloser Tod bedingt durch die Überproduktion. Bei den Hähnchen sollen die Zahlen noch dramatischer sein.

  • #64

    Herwig (Dienstag, 18 September 2012 16:11)

    Unter "Aktuelles" neuer Artikel aus der WZ. Es werden über 300 Einwendungen bestätigt.

  • #63

    Info (Sonntag, 16 September 2012 21:44)

    http://www.wilhelm-dietl.de/page.php?lang=de&cont=sub&show=2&sub=58&submenue=Norbert%20Juretzko&menue=%DCber%20mich

  • #62

    Arne (Dienstag, 04 September 2012 21:48)

    Heute in den öffentlichen Bekanntmachungen des Landkreises Nienburg:

    Der angesetzte Erörterungstermin für den 12.09.2012 findet an dem Tag nicht statt! Er wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der neue Termin wird noch bekannt gegeben.

    Der Scan ist unter "Aktuelles" zu finden.

    Ein schöner Erfolg für die BI und alle Mitstreiter. Vielen Dank auf diesem Weg für die zahlreichen und vor allem fachlich fundierten Einwendungen.

  • #61

    Herwig (Donnerstag, 23 August 2012 17:25)

    Wie sagt doch Obelix: Die Preise fliegen über den Markt!

    Die Getreidepreise schmälern den Gewinn der Mäster und der Schlachterei gleichermaßen, denn die Mitbewerber schlafen nicht.
    Verträge werden über die Abnahme von Futter, Eintagsküken und Masttiere gemacht auf ein bestimmtes Zeitfenster. Presischwankungen werden kalkuliert, gibt es einen Ausriss nach oben, schmälert das den Gewinn. Weil wohl das Futter teurer wird, nicht aber das Hühnchenfleisch, weil der Abnahmevertrag sich an einem anderen Preis orientiert. Der Verbraucher wird also die Preise erst im nächsten Jahr spüren.
    Das ist ähnlich wie mit den Benzinpreisen, wenn in der USA der Präsident eine Magenverstimmung hat, erhöhen sich in Deutschland die Spritpreise...
    Wegen der anhaltenden Trockenheit in den USA steigen hier die Weizenpreise.

  • #60

    Dirk (Donnerstag, 23 August 2012 15:40)

    Hallo Torsten,

    meines Wissens haben die Mäster keinen Einfluß auf die Produktpreise - die macht der jeweilige "Integrator". Wahrscheinlich gehören die Tiere den Mästern noch nicht einmal.

    Und ob auf Seiten des Integrators Spieltraum für Anhebungen des Verkaufspreises der Hähnchenprodukte besteht, ist bei der sich verschärfenden Konkurrenzsituation sehr zweifelhaft.

    Aber warten wir die Zukunft doch ab. Prognosen sind naturgemäß schwer.

    Grüsse

  • #59

    Torsten (Mittwoch, 22 August 2012 14:00)

    Dirk, wenn die Preise für die Futtermittel steigen, gilt das doch für alle. Also werden alle Mäster die Produktpreise anziehen, damit sie überleben können. Die Preissteigerung wird an den Verbraucher weiter gegeben und somit ist alles wieder im Lot. Es betrifft ja schließlich nicht nur H. Näther, sondern alle, richtig?

  • #58

    Dirk (Dienstag, 21 August 2012 18:22)

    Es ist wirklich schon sehr bemerkenswert, dass ca. 300 Einwendungen beim Landkreis Nienburg eingegangen sind. Eine tolle Leistung, für die jedem Einwender und auch jedem, der mitgeholfen hat, Dank gebührt.

    Als noch wichtiger könnte sich jedoch die dramatische Steigerung der Futtermittelpreise erweisen. Da ist bald überhaupt nichts mehr zu verdienen, Herr Näther!

    Noch haben Sie die Gelegenheit, das "Luftschloss Stallbau" aufzugeben und Ihr Kapital anderweitig in der Landwirtschaft zu investieren - sofern Sie überhaupt über flüssiges Eigenkapital verfügen.

    Wer jetzt noch Massenhähnchenställe baut, marschiert geradewegs in den wirtschaftlichen Ruin. Willkommen bei Hartz IV!

  • #57

    Herwig (Dienstag, 21 August 2012 10:13)

    Die Stückzahl der Einwendungen muss nicht unbedingt relevant sein, spiegelt aber das weite Bürgerinteresse wider.
    Uns liegen 252 Kopien von Einwendungen vor, dazu kommen jene, von denen wir nichts wissen.
    Es ist also von ca. 300 Einwendungen auszugehen. Wieviele Bürger müssen sich also betroffen fühlen, wenn sich 300 Menschen hinsetzen und eine Einwendung gegen ein Bauvorhaben verfassen??
    Das ist eine echte rote Karte für die Agrarindustrie!

  • #56

    Ines (Dienstag, 21 August 2012 09:10)

    Heute morgen in der Harke: "HOHER STAPEL AN EINWENDUNGEN: KREIS VERSCHIEBT ERÖRTERUNGSTERMIN ZUM HÄHNCHENMASTSTALL IN RODEWALD"!!!

    Artikel zu finden unter Daten/Fakten/Tatsachen, Was die Medien über uns bringen!

  • #55

    Mahatma Gandhi (Freitag, 27 Juli 2012 15:06)

    Zuerst ignorieren sie Dich
    dann lachen sie über Dixh
    dann bekämpfen sie Dich
    und dann gewinnst DU !

    (Die dritte Stufe dürfte die BI hinter sich haben!)

  • #54

    Herwig zum Berge (Mittwoch, 25 Juli 2012 10:45)

    Dirk, sicher hast Du recht.
    Meine Befürchtung ist jedoch, dass man versucht damit die "breite Masse" zu beruhigen.
    Darum halte ich es für unerlässlich, darauf hinzuweisen, das Filter an der Problematik der Massentierhaltung wenig ändern können.

  • #53

    Dirk (Montag, 23 Juli 2012 21:45)

    Alles richtig!

    Aber der Einbau der Filter kostst Geld, ebsno die Wartung. Somit fällt der Gewinn schmaler aus. Und womit bekommt man eine Branche wirkungsvoller klein als mit der Schmälerung des ohnehin schon minimalen Mästergewinns.

  • #52

    Herwig (Montag, 23 Juli 2012 18:09)

    Filter sind nur als sogenannte "Wasser führende Filter" annähernd sinnvoll. Jedoch ändern Filter nichts an dem Verbrauch von Antibiotika, der Tiermasse pro m², der Ausbringung belasteter Gülle bzw. Hühnertrockenkot, der Verkeimung der Transportstrecke, der Vernichtung von bauern in Drittländern und Schwellenländern etc etc etc etc.
    Filter sind Augenwischerei und nicht tatsächlich sinnvoll, weil helfen Qualhaltung zu legitimieren.

  • #51

    Ines (Montag, 23 Juli 2012 09:36)

    Man soll ja schon mit kleinen Dingen zufrieden sein, doch beruhigt mich der geplante Einbau von Filteranlagen nicht wirklich seitdem wir eine Veranstaltung des Landvolkes (!) in Osterwald besuchten, bei der 3 Professoren der Uni Berlin, Uni Paderborn und der TiHo Hannover über die schon häufiger erwähnte Reset- Studie referierten, an der sie mitarbeiten.

    Die heute auf dem Markt angebotenen Filteranlagen haben nach Tests definitiv KEINE ausreichende Wirkung, die gefährlichen Keime auch nur ansatzweise aus der Abluft herauszufiltern! Filter helfen außerdem nicht bei verseuchtem Wasser, Gülle, Emmissionen während des Transports, etc.

    Es wird sich lediglich darauf ausgeruht werden, man hätte ja Filteranlagen eingebaut und man könne sich nun unbesorgt zurücklehnen!

  • #50

    Arne (Sonntag, 22 Juli 2012 21:21)

    Langsam geschieht auch etwas in Politik, wenn auch nur langsam, aber folgende Meldungen lassen hoffen:

    Ein bevorstehender Erlass des Landes Niedersachsen sieht den Einbau von Filteranlagen vor. Diese sollen in neue und alte Anlagen eingebaut werden. Die Wirklungsweise ist aber bis heute nicht bestätigt.

    Hintergrund sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Gefahren, die von den Ställen ausgehen. Auch wenn es einige immer noch nicht wahr haben wollen. So sieht der Erlass ebenfalls vor, die Abstände zur Wohnbebauung auf 1000 oder min. 500 Meter auszudehnen.

    Der niedersächsische ABL-Vorsitzende weist darauf hin, dass der Erlassentwurf die übergroße Zahl der mittelständischen-bäuerlichen Tierhalter nicht betreffen werde, weil deren Ställe unterhalb der kritischen Tierzahlen liegen. Solche Maßnahmen sorgen eher für eine Verlangsamung der immer ruinöseren Überschussproduktion und deren Druck auf die Erzeugerpreise und nutzt somit den allermeisten Landwirten. Der Erlass soll laut Plan in 6 Wochen verabschiedet werden.

    Ein Hoffnungsschimmer am Horizont.

  • #49

    Dirk (Freitag, 20 Juli 2012 09:31)

    Nach dem nochmaligen Lesen des Beitrages Nr. #15 drängt sich der Eindruck auf, dass in vielen Räten die Meinung vorherrscht, die Ratsmitglieder müssten in jedem Fall ihr Einvernehmen erteilen. Eventuell hat man ihnen weisgemacht, eine Verweigerung des Einvernehmens hätte rechtliche Sanktionen zur Folge. Mitnichten!

    Allerdings kann der Landkreis als Genehmigungsbehörde der geplanten Agrarfabrik das mangelnde Einvernehmen der einzelnen Gemeinde durch einen eigenen Beschluß ersetzen.

    In diesem Fall wäre die Gemeinde allerdings in der komfortablen Situation, bei später auftretenden Problemen mit der Agrarfabrik immer auf sein mangelndes Einvernehmen verweisen zu können. Möglicherweise hätte die Gemeinde ihre rechtliche Position - auch bei späteren gerichtlichen Verfahren - gestärkt.

  • #48

    Herwig (Freitag, 20 Juli 2012 06:56)

    Um zurück zum Thema zu kommen, kann ich Ratsmitgliedern nur den Beitrag Nr: #15
    empfehln. Nichts ist unmöglich!!!

  • #47

    Nachdenklicher (Donnerstag, 19 Juli 2012 16:20)

    @Bereitschaft:

    Sie haben recht - den Ausbildungsberuf "Demonstrant" gibt es in unserem Dualen Ausbildungssystem nicht. Aber den Begriff gibt es schon. Und auch Menschen, auf welche diese Bezeichnung in der Realität zutrifft.

    Informieren Sie sich doch über die allgemein zugänglichen Medien, wenn Sie Mshnwachen und Demonstrationen aus nachvollziehbaren Gründen meiden möchten!

    Bei den Mahnwachen der BI Rodewald habe ich jedoch noch nie irgendwelche Leute aus dem von Ihnen erwähnten Spektrum angetroffen.

    Wir alle wünschen, dass dies auch so bleibt. Das gilt ausdrücklich auch für diejenigen, die der Massentierhaltung die Stange halten. Wir wollen auch keine Methoden, wie diejenigen der Rancher in Wyoming 1890, dargestellt im Film "Heavensgate".

    Ihnen wünsche ich in beruflicher Hinsicht friedliche Demonstrationen, egal wo!

  • #46

    Bereitschaft (Donnerstag, 19 Juli 2012 15:46)

    Genau richtig ich habe keine Meinung zur Massentierhaltung deswegen gehen ich auch nicht zu Mahnwachen oder Demos dagegen denn dort sollte man nur gut informiert sein. Wenn das alle so machen würden wäre allen geholfen. Denn die meisten Demonstanten sind friedlich und haben Ihre Meinung. Und so kann und soll auch so viel Demonstriert werden wie jeder will. Nur diese kleine Minderheit sticht halt immer herraus und genau da ist das Problem. Diese Leute trifft man dann auch zum 1.Mai in Hamburg oder Berlin.
    Und so eine kleine Gruppe ist dann immer ganz groß in den Medien.
    Und zufrieden wenn ich draufknüppeln kann bin ich sicher nie, da nie der erste Schritt dazu von uns kommt.
    wenn Gefahr erzeugt wird mache ich meine Arbeit udn dafür werde ich bezahlt, wie jeder andere auch.
    Aber zeige mir den Ausbildungsberuf Demonstrant.

  • #45

    Arne (Mittwoch, 18 Juli 2012 23:19)

    Warum sind wir dagegen? Ich bin bestimmt nicht jemand, der gegen alles ist. Ich habe aber einen einigermaßen klaren Verstand. Es gibt halt die passiven Konsumenten mit dem "Scheißegal-Syndrom" und die aktiven Gestalter. Natürlich kann man die Augen verschließen oder sich der Tatsache bewusst werden, dass es einen massiven Antibiotika-Missbrauch in der Massentierhaltung gibt, der nachweislich übelste Schäden für die Human- und Veterinärmedizin mit sich bringt.

    Z. B. die Meldung vom 15.07.2012:
    In der deutschen Tierhaltung kommen Antibiotika offensichtlich in deutlichen größeren Mengen zum Einsatz als bisher angenommen. Das geht nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums aus einer ersten Auswertung von Daten hervor, die Pharmahersteller und -händler übermittelt haben.

    Nach Angaben der Bundesregierung können Rückstände von Antibiotika über die Gülle aus Mastanlagen in Böden und damit auch in Gewässer einschließlich des Grundwassers gelangen.
    Die Aufnahme von Antibiotika-Rückständen durch Nutzpflanzen sei ebenfalls "grundsätzlich möglich". So sind nach Angaben des Ministeriums in Studien 22 pharmakologische Wirkstoffe in 13 ausgewählten Pflanzenarten nachgewiesen worden.

    Und dann möge man sich die Zwischenergebnisse des RESET-Verbundes (Institut für Nutztiertechnik Mariensee, TiHo Hannover, Charité, Bundesamt für Risikobewertung, Robert-Koch-Institut u.v.m) mal anschauen. Da wird einem schlecht. www.reset-verbund.de

    Was ein einzelner ohne Nutzen der Bevölkerung und seiner Umgebung (nicht nur)in Rodewald anrichtet ist unbeschreiblich. Rodewald kann dadurch nur verlieren: An Lebensqualität, Wertverlust der Immobilien und Grundstücke. Keine Gewerbeeinnahmen, dafür hohe Kosten für die Instandhaltung der Zuwegung. Für eine Arbeitsstelle, die mit ca. 2 Stunden am Tag beziffert ist!

    Versteht ihr jetzt, warum es eine Bürgerinitiative mit über 200 besorgten Mitgliedern gibt? Der Antibiotika-Missbrauch und die fatalen Folgen ist ja nur ein kleiner Baustein in dem Wahnsinn. Das mit der Überproduktion die lokalen Märkte in der 3. Welt zerstört werden, Tierschutz und vieles mehr erkläre ich den interessieren gerne Sonntags während der Mahnwache.

    Die Politik hat endlich (und dank vieler Proteste!) die Notwendigkeit zum Handeln erkannt und es wird neue Erlässe geben. Leider zu spät für Rodewald.

  • #44

    Nachdenklicher (Mittwoch, 18 Juli 2012 22:55)

    "Bereitschaft" hat recht, wenn er auf Berufsdemonstranten und notorische Krawallmacher aufmerksam macht. Diese Menschen machen ihm seinen Dienst besonders schwer. Aber sie stellen nur eine geringe Minderheit dar.

    Die Diskussion, dier hier von gewissen Kräften losgetreten wird, ist eine Gespensterdebatte. "Bereitschaft" hält gewissen Personen vor, sie hätten gar keine richtige Meinung und er hat zur Massentierhaltung eben keine Meinung. Widersprüchlich.

    Vielleicht sollte er mal von seinen Möglichkeiten als mündiger Bürger Gebrauch machen und sich informieren.

    Hoffentlich behauptet hier demnächst nicht irgendjemand, sämtliche Mitglieder der BI contra Tierfabriken in Rodewald wären in Frankfurt, anschließend daheim am Bauplatz und nochmal 2 Tage später in Gorleben gewalttätig geworden.

  • #43

    Herwig (Mittwoch, 18 Juli 2012 11:12)

    Mit Straftaten kennen sich besonders gut die Hähnchenmäster und Befürworter solcher Anlagen aus:
    Banner stehlen, Sachbeschädigung, Bedrohung etc. alles schon erlebt in Rodewald.
    Auf Bundesebene gab es ganz andere Dinge. Besonders solche Bagatelldelikte wie: Einsatz von Antibiotika als Masthilfe, illegale Kadaverentsorgungen, Verstöße gegen das Tierschutzgesetz etc etc etc.

  • #42

    Demonstrant (Mittwoch, 18 Juli 2012 11:05)

    Bereitschaft, ich glaube du machst es dir zu einfach. Ich war auf Demonstrationen gegen AKW und Schlachthöfe, und ja, ich habe dort Leute gesehen die scheinbar reisen in Sachen Demo. Kann sein das sie wenig nachdenken und aus Prinzip gegen etwas sind. Du stellst hier ein demokratisches Grundrecht in Frage, weil es Leute gibt die es missbrauchen. Ich finde das unlauter. Du stehst als Bereitschaftspolizist scheinbar tausenden von Demonstranten gegenüber und bildest Dir eine Meinung aufgrund von einem winzigen Bruchteil der Teilnehmer, verfällst in billige Stammtischargumente, dass es immer die gleichen sein die demonstrieren. Das Demonstrationsrecht ist ein wichtiges Instrument. Würde dieses Instrument z.B. nicht den Gewerkschaften zur Verfügung stehen, würdest Du immer noch für 2,30 Euro die Stunde Deinen Dienst machen. Die Gewerkschaft der Polizei nimmt ebenfalls an Demonstrationen teil.
    Ich reagiere sehr allergisch auf diese Gleichmacherei.
    Was hälst Du von dem Argument: Bereitschaftspolizisten sind nur zufrieden wenn sie draufknüppeln können, weil sie schlecht ausgerüstet, schlechtausgebildet und psychisch labil sind. Du nimmst deine Verantwortung als Staatsschützer nicht ernst genug.
    Du unterscheidest dich nicht von den Demonstranten, wenn du schreibst, du hättest keine Informationen zu Mastställen, wohl aber gegen Leute die dagegen sind. List du keine Zeitung, schaust du kein Fernsehen? Hast du keine eigene Meinung? Kein Gehirn?
    Wer zahlt Dein Gehalt?

  • #41

    Gesetz (Mittwoch, 18 Juli 2012 10:56)

    Das sind keine Verzweifelungstaten das sind Straftaten. Ganz einfach.

  • #40

    Bereitschaft (Mittwoch, 18 Juli 2012 10:23)

    Hm nur mal ein Beitrag von meiner Seite.
    Ich möchte mich zu dem ganzen Thema Massentierhaltung nicht äußern da ich zu wenig Informationen habe.
    Aber zu anderer Sache habe ich mehr Information:
    Wenn ich bei der Arbeit einen Demonstranten in Gorleben sehe, sehr aggressiv und 2 Tage später die gleichen Leute bei einer Demo vor Geflügelschlachtereien und 2 Tage später bei einer Demo in Frankfurt bei den Banken und diese Personen gar keine richtige Meinungen haben und gar nicht weiß was er da macht, sondern nur aus Reiner Demo Lust.
    Dann spricht man mit diesen Leuten und sie sagen dir ins Gesicht: Keine Ahnung was hier genau läuft wir demonstrieren einfach gegen alles!
    Da fragt man sich: keine Arbeit? Keine Meinung? Kein Gehirn?
    Und wer zahlt

  • #39

    Herwig (Dienstag, 17 Juli 2012 17:50)

    @ Tierschützer:
    Nein, es ist nicht der richtige Weg, aber auch keine richtige Argumentation.
    In den Haltungsbedingungen sterben täglich zig Tiere, nun macht man dann für das Sterben einiger Tiere mehr fluchs mal "die Tierschützer" verantwortlich. Fazit ist, gäbe es diesen Masstierstall mit der hohen Besatzdichte nicht, gäbe es auch keine toten Tiere. Hier wird einiges an Tatsachen verdreht.

    Ich persönlich befürworte solche Vorgehensweisen nicht, das ist auch Konsenz in unserer BI. Ich habe jedoch Verständnis für Menschen die so handeln.
    Wenn Politik Menschen in einer derartigen Ohnmacht zuücklässt, ohne Chance auf Anhörung oder Mitwirkung darf man sich nicht wundern, wenn es zu Verzweifelungstaten kommt. Da nützen die Lippenbekenntnisse der Politik rein gar nichts.
    Uns wird auch immer gesagt, man nehme unsere Einwände ja ernst, doch die Erfahrung zeigt deutlich, dass eher das Gegenteil der Fall ist.
    Hier in Rodewald hat der Gemeinderat regelrecht Schuld auf sich geladen, indem er die Chance vergeben hat, jemals gegen diese Ställe angehen zu können. Entgegen der Empfehlung von Fachleuten und aufmerksamen Bürgern wurde das Einvernehmen erteilt. Die Umstände sind mehr als fragwürdig. Die BI hält mehrere Ratsmitglieder für befangen, weil sie persönlcihe Vorteile daraus ziehen.
    Es gibt keinerlei Argumentation FÜR diese Ställe. Es wurde in finanzieller und gesundheitlicher Hinsicht keinerlei Rücksicht auf die Bürger Rodewalds genommen.
    Solche Vorgehensweisen empören die Bürger weit aus mehr, als ein Besteigen einer Mastanlage mit aufgebauschten Bagatellschäden.

  • #38

    Tierschützer ? (Dienstag, 17 Juli 2012 10:09)

    Tierschützer bestiegen eine Mastanlage in Peine. Beschädigten Lüftungsanlage und Solaranlage und Rohrleitungen.
    Die Anlage war im vollen Betrieb. Dadurch verendeten mehrere Hähnchen.

    Ist das klug und der richtige Weg?

    Artikel in der Harke von gestern!

  • #37

    Werbetricks der JU (Mittwoch, 11 Juli 2012 06:41)

    Ich finde es hat genau mit der Hähnchenmast in Rodewald zu tun, dieses Solidaritätsverhalten der JU zu ihrem Bauherrn kennt keine Grenzen. Selbst wenn der ihnen Strichnien in das Bier kippt, zu Saufkumpanen wird immer uneingeschränkt gehalten, da kann er dir ruhig mal die Familie vergiften. Die sind halt ständig benebelt, hat man doch schon an der Argumentation und dem Verhalten auf den Veranstaltungen gesehen. JU Mitgliedschaft per Bierdeckel, das ist der Hammer. Die meisten wussten nicht was die JU überhaupt ist: Frage interessierst Du Dich für die JU? JU? Ehrlich gesagt habe ich davon noch nie etwas gehört.

  • #36

    Blaue Maus (Dienstag, 10 Juli 2012 21:36)

    Wo ist der "Gefällt mir"- Button zum YouTube- Video? Man muss ja bei aller Ernsthaftigkeit auch mal lachen dürfen.

    Ich bringe das jetzt mal nicht mit dem ein oder anderen Wortbeitrag während diverser Veranstaltungen in Verbindung:-)

  • #35

    Nachwuchs für die Union (Dienstag, 10 Juli 2012 19:55)

    Hat zwar nichts mit der Hähnchenmast zu tun, aber in Rodewald lief die Nachwuchsgewinnung der Jungen Union zu meiner Zeit ähnlich. Bernfried Höper lud damals zu Ernst Höper zum Kegeln ein. Nach ein paar Bieren wurde man auch gebeten einzutreten.
    Wahrscheinlich wird die Mitgliedergewinnung heute von den Söhnen fortgeführt.

  • #34

    Junge Union (Dienstag, 10 Juli 2012)

    Auch in Rodewald beweisen die Mitglieder der Jungen Union interesse an Politik. Die JU ist dafür bekannt gerade auf dem Dorf junge Menschen besonders trickreich zu ködern. Man sollte sich folgendes Video nicht entgehen lassen:
    http://www.youtube.com/watch?v=eGFMq6IlvWk

  • #33

    Dirk (Freitag, 06 Juli 2012 14:35)

    Selbst wenn das Landschaftsbild als besonders eigentümlich und schützenswert gelten würde, so hätte der Antragsteller eben eine andere Formulierung gewählt.

    Ein Beispiel: Zwei Stallungen dieser Größenordnung können dem weitgehend vielfältigen und schützenswerten Landschaftsbild gar keinen Abbruch tun.

  • #32

    Hähnchenmaststall schafft Arbeitsplätze (Freitag, 06 Juli 2012 08:47)

    Das ist die größte Lachnummer der Befürworter! Im Antrag für den Stall steht doch tatsächlich: "Auf dem Betrieb werden ... keine Fremdarbeitskräfte eingestellt. Die Betreiber benötigen kaum Arbeitszeit (max. 2h täglich) für die anfallenden Arbeiten und Kontrollen".

    Ja, lieber Herr Hoffmann (Samtgemeinde Bürgermeister), da haben Sie sich bei der letzten Gemeinderatssitzung ganz schön blamiert, als Sie H. Näther die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Mund legen wollten, er dies aber verneinte.

    Das Vorhaben hat für Rodewald NUR Nachteile:
    - Verschandelung der Landschaft
    - Verkehrsbelastung
    - Gesundheitsgefährdung
    - Lärm
    - Kosten (für die der Steuerzahler aufkommt)
    - Kein Steueraufkommen (also keine Einnahmen)
    - unerträglicher Gestank
    - Wertverlust der Grundstücke der Anlieger
    - und viele Nachteile mehr die auf diese Seite nachzulesen sind.

    Was mutet ein Einzelner eigentlich der Allgemeinheit zu? Wo ist da das Kosten-Nutzen-Verhältnis? Es gibt ganz viele Verlierer aber keinen Gewinner.

    Das Lesen des Bauantrages lohnt wirklich. Eine Gruselgeschichte. Noch ein kleiner Auszug:

    "Das Landschaftsbild wird erheblich beeinträchtigt". Ist aber egal weil der Antragsteller mit seinem Gutachter weiter ausführt: "Der betroffene Raum zeichnet sich nicht durch eine besondere wertvolle Vielfalt, Eigenart oder Schönheit aus".

    Jawoll, da haben wir es: Rodewald u.B. ist einfach hässlich. Dabei wird hier doch viel getan, um den (Fahrrad-) Tourismus zu fördern.

    Nach dem Lesen des Antrags kann man über so viel Dreistigkeit nur noch den Kopf schütteln.

Kommentare: 80
  • #80

    Bauer (Donnerstag, 21 Februar 2013 18:58)

    Wat los?
    Banner an den Straßen weg und auf der Seite hier auch.
    Der Vorsitzende hat auch die Brocken hingeschmissen.
    Macht ihr jetzt den Laden dicht??

  • #79

    Arne (Sonntag, 17 Februar 2013 00:28)

    Natürlich geht es hier nicht darum, ob es schmeckt oder nicht. Ich hatte das auch mit einem Augenzwickern geschrieben. Pferdefleisch kostet halt nur 1/5 vom Rind und wer meint er muss die Billigprodukte kaufen, bitteschön, hier kommt die Quittung der Geiz ist geil Mentalität. Der Skandal ist doch ein weiterer Beweis für die Missstände in der industriellen Nahrungsmittelproduktion. Von daher ist das mal wieder ein Anstoß darüber nachzudenken, wo die Lebensmittel herkommen und wie diese produziert werden. Die derzeitigen Rahmenbedingungen sind doch ein Witz und Lebensmittel müssen endlich wieder die Qualität und folglich auch den Preis haben, damit sie wieder mit Genuss verzehrt werden können. Dann wird hoffentlich auch wieder weniger in den Müll geworfen. Mahlzeit!

  • #78

    Hajo (Freitag, 15 Februar 2013 11:01)

    Real, Aldi und Edeka sind ja auch nicht gerade dafür bekannt, qualitativ hochwertige Produkte anzubieten, sondern in erster Linie billig zu sein.
    Gerade bei Real wurde doch bereits mehrfach umetikettiert und wissentlich getäuscht. Wahrscheinlich passiert das immer noch (und nicht nur bei Real), man lässt sich nur dort nicht mehr (so oft)erwischen.
    Man muss sich einfach darüber im klaren sein, dass notfalls auch mit geschreddertem Sondermüll "gestreckt" wird. Hauptsache die Gewinnmarge stimmt.

    Man fragt sich was jetzt zukünftig DNA-Proben bewirken sollen? Wahrscheinlich dem Verbraucher die Sicherheit geben, dass es sich nicht um Pferd handelt. Auf Schildkröte, Hund, Katze, Maus sowie Sondermüll, Asbest und Dioxin wird ja wohl nicht ebenfalls noch getestet werden.
    Dann kann man die Lasagne für 99ct. ja wieder ruhigen Gewissens kaufen. Am besten dort wo es billig ist.

    Guten Appetit.

  • #77

    Herwig (Freitag, 15 Februar 2013 09:58)

    Man regt sich bereechtigter Weise darüber auf, dass nicht drin ist was drauf steht, bzw. nicht drauf steht was drin ist.
    Das ist schlichtweg Betrug!!!
    Menschen die Betrügen sind Kriminelle und diese Kriminellen haben in der Lebnsmittelproduktion nichts zu suchen. Es sind genau jene, denen völlig egal ist, mit was sie den Verbraucher abfüttern, Hauptsache Rendite!!
    Wie sich ja nun auch noch herausstellt sind das Pferde gewesen, die nicht nur einer normalen Schlachtung zugeführt wurden, sondern auch medikamentös belastet waren.
    Doppelter Betrug also!!
    Wer da die Aufregung nicht versteht, ist vermutlich so eine Art "Nix Versteher"...

  • #76

    Sabina (Freitag, 15 Februar 2013 07:55)

    Liebe,lieber "Pferdelasagne",
    hier gehts ja immerhin um bewusste Verbrauchertäuschung, Produktfälscherei usw.
    Wie das schmeckt oder in der Bevölkerung akzeptiert ist dürfte wohl zweitrangig sein...

  • #75

    Arne (Donnerstag, 14 Februar 2013 21:40)

    Ich war neulich in Fallingbostel in einem Restaurant, welches Pferdespezialitäten auf der Speisekarte hat. Ich habe dort ein Pferdesteak gegessen. Schmeckt total lecker, fast nicht zu unterscheiden vom Rind, nur etwas feiner gemasert. Garantiert nicht aus der Massentierhaltung. Ich habe auch mal ein paar Jahre in Ratingen gewohnt und dort regelmäßig den Wochenmarkt besucht. Dort stand immer ein Pferdemetzger.

  • #74

    Pferdelasagne (Mittwoch, 13 Februar 2013 21:42)

    Kann mir bitte mal jemand erklären warum sich zur Zeit alle über Pferdefleisch in der Lasagne aufregen? Im Gegensatz zu Rindfleisch, ist doch bei Pferdefleisch die Wahrscheinlichkeit eher gering, dass es sich um Fleisch aus Massentierhaltung handelt. Müsste doch eigentlich gesünder und weniger antibiotikabelastet sein.
    Gut dass ich generell kein Fleisch esse, aber wer dass unbedingt möchte hätte doch bei der Freibank/ Realkauf mit Pferdelasagne eine günstige Alternative.
    Verstehe ich irgendwie alles nicht so ganz.
    Geschmacklich wird das ja wahrscheinlich keinen großen Unterschied machen.

  • #73

    Ines (Freitag, 11 Januar 2013 09:02)

    Nähere Infos zur Veranstaltung der Grünen im Binderhaus am kommenden Montag,den 14.01. unter "Aktuelles", Harke- Bericht "Massentierhaltung ist Diskussionsthema".

  • #72

    Arne. (Sonntag, 06 Januar 2013 22:56)

    Wir wussten es ja schon immer, dass die armen Tiere zu dicht gehalten werden. Kann aber auch fast schon wieder lustig sein:

    Ein Autofahrer hat sein Fahrzeug in der Nähe eines Hühnerstalls geparkt und dann die Tür zugeschlagen. Das Geräusch versetzt die Tiere in Panik - 143 Vögel starben. Der Eigentümer der Tiere verklagte daraufhin den Autofahrer auf Schadensersatz.

    Doch das Gericht wies die Klage ab. In der Begründung hieß es, die Empfindlichkeit der Hühner hänge mit der Haltung in den engen Stallungen zusammen, das Risiko trage der Tierhalter.

    Oberlandesgericht Hamm; AZ 13 U 121/96

  • #71

    Rodewald (Sonntag, 02 Dezember 2012 14:55)

    Und wären 730 Einwender tatsächlich auf dem Erörterungstermin erschienen, wäre von "Nienburg" noch gekommen:

    730 Einwender, die ansonsten nichts Sinnvolles zu tun haben,erschienen vor der Behörde und gaben ihrem Protest Ausdruck.

  • #70

    Einwender von NI (Sonntag, 02 Dezember 2012 00:22)

    Wie soll man da auch hin, wenn ca. 75 % der Einwender einen Beruf haben, Kinder betreuen müssen o. ä. Die Veranstaltung an einem Vormmittag in der Woche zu besuchen, war für Normalbürger mit Beruf/Aufgaben leider nicht zu schaffen. Sehr schade, wäre gerne da gewesen.

  • #69

    Nienburg (Freitag, 30 November 2012 22:22)

    20 von 730 !!

  • #68

    Herwig (Dienstag, 20 November 2012 19:23)

    Ich glaube an die bäuerliche Landwirtschaft. Die Agrarindustrie halte ich für eine vorübergehende Modeerscheinung ohne Perspektive!

  • #67

    Ines (Sonntag, 21 Oktober 2012 14:04)

    Unter "Aktuelles" eine Einladung der Grünen zu einer Veranstaltung mit dem Titel "Grüne Konzepte für die Agrarwende in Niedersachsen" am 29.10. in Heims Party- Tenne in Schwarmstedt um 19.30 Uhr.

  • #66

    Herwig (Mittwoch, 26 September 2012 11:50)

    Die Firma Celler Land Frischgeflügel GmbH hat von den Steuerzahlern für den Bau des größten Geflügelschlachthof Europas bisher bereits Subventionen in Höhe von 6,5 Millionen Euro erhalten.

    Da die Wasserversorgung für den Betrieb nicht ausreicht, ist der Bau einer neuen Wasserleitung erforderlich. (Zur Erinnerung: Für die angestrebte Schlachtung von 135 Mio. Hühner pro Jahr werden ca. 3,3 Mio. Liter Trinkwasser pro Tag benötigt!)

    Nun muss wieder der Steuerzahler ran: Die Gemeinde Wietze wird heute weiteren Subventionen in Höhe von 1.547.000 € für den Bau der erforderlichen Wasserleitung zustimmen, die ihr von der NBank mit einer Summe von 870.200 € und dem örtlichen Wasserversorger, SVO, mit einer Summe von 676.800€ wieder erstattet wird! Hier wird ein Investor erneut begünstigt und es ist unter den aktuellen Bedingungen sehr fraglich, ob die Gemeinde Wietze jemals davon profitieren wird!

    Ratssitzung zu diesem Thema: Heute (25.09.) 19:00 Uhr in der Milchbar des Hallenbades!

  • #65

    Aus der Schweinemast (Mittwoch, 26 September 2012 10:39)

    59 Mio. Schweine wurden letztes Jahr in D. gemästet. Subventioniert mit 1,8 Milliarden (!) Euro an Fördergeldern für Ackerflächen, Tierfutter, Stallneubauten oder Zollerleichterungen. Nebenbei: Der Schlachthof für Hühner in Wietze hat 6,5 Mio Steuergelder bekommen. Aber zurück zu den Schweinen. Weil das produzierte Fleisch so billig ist, landet ein Drittel des Fleisches im Müll. Ca 20 Mio. Schweine haben umsonst gelitten. Ein sinnloser Tod bedingt durch die Überproduktion. Bei den Hähnchen sollen die Zahlen noch dramatischer sein.

  • #64

    Herwig (Dienstag, 18 September 2012 16:11)

    Unter "Aktuelles" neuer Artikel aus der WZ. Es werden über 300 Einwendungen bestätigt.

  • #63

    Info (Sonntag, 16 September 2012 21:44)

    http://www.wilhelm-dietl.de/page.php?lang=de&cont=sub&show=2&sub=58&submenue=Norbert%20Juretzko&menue=%DCber%20mich

  • #62

    Arne (Dienstag, 04 September 2012 21:48)

    Heute in den öffentlichen Bekanntmachungen des Landkreises Nienburg:

    Der angesetzte Erörterungstermin für den 12.09.2012 findet an dem Tag nicht statt! Er wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der neue Termin wird noch bekannt gegeben.

    Der Scan ist unter "Aktuelles" zu finden.

    Ein schöner Erfolg für die BI und alle Mitstreiter. Vielen Dank auf diesem Weg für die zahlreichen und vor allem fachlich fundierten Einwendungen.

  • #61

    Herwig (Donnerstag, 23 August 2012 17:25)

    Wie sagt doch Obelix: Die Preise fliegen über den Markt!

    Die Getreidepreise schmälern den Gewinn der Mäster und der Schlachterei gleichermaßen, denn die Mitbewerber schlafen nicht.
    Verträge werden über die Abnahme von Futter, Eintagsküken und Masttiere gemacht auf ein bestimmtes Zeitfenster. Presischwankungen werden kalkuliert, gibt es einen Ausriss nach oben, schmälert das den Gewinn. Weil wohl das Futter teurer wird, nicht aber das Hühnchenfleisch, weil der Abnahmevertrag sich an einem anderen Preis orientiert. Der Verbraucher wird also die Preise erst im nächsten Jahr spüren.
    Das ist ähnlich wie mit den Benzinpreisen, wenn in der USA der Präsident eine Magenverstimmung hat, erhöhen sich in Deutschland die Spritpreise...
    Wegen der anhaltenden Trockenheit in den USA steigen hier die Weizenpreise.

  • #60

    Dirk (Donnerstag, 23 August 2012 15:40)

    Hallo Torsten,

    meines Wissens haben die Mäster keinen Einfluß auf die Produktpreise - die macht der jeweilige "Integrator". Wahrscheinlich gehören die Tiere den Mästern noch nicht einmal.

    Und ob auf Seiten des Integrators Spieltraum für Anhebungen des Verkaufspreises der Hähnchenprodukte besteht, ist bei der sich verschärfenden Konkurrenzsituation sehr zweifelhaft.

    Aber warten wir die Zukunft doch ab. Prognosen sind naturgemäß schwer.

    Grüsse

  • #59

    Torsten (Mittwoch, 22 August 2012 14:00)

    Dirk, wenn die Preise für die Futtermittel steigen, gilt das doch für alle. Also werden alle Mäster die Produktpreise anziehen, damit sie überleben können. Die Preissteigerung wird an den Verbraucher weiter gegeben und somit ist alles wieder im Lot. Es betrifft ja schließlich nicht nur H. Näther, sondern alle, richtig?

  • #58

    Dirk (Dienstag, 21 August 2012 18:22)

    Es ist wirklich schon sehr bemerkenswert, dass ca. 300 Einwendungen beim Landkreis Nienburg eingegangen sind. Eine tolle Leistung, für die jedem Einwender und auch jedem, der mitgeholfen hat, Dank gebührt.

    Als noch wichtiger könnte sich jedoch die dramatische Steigerung der Futtermittelpreise erweisen. Da ist bald überhaupt nichts mehr zu verdienen, Herr Näther!

    Noch haben Sie die Gelegenheit, das "Luftschloss Stallbau" aufzugeben und Ihr Kapital anderweitig in der Landwirtschaft zu investieren - sofern Sie überhaupt über flüssiges Eigenkapital verfügen.

    Wer jetzt noch Massenhähnchenställe baut, marschiert geradewegs in den wirtschaftlichen Ruin. Willkommen bei Hartz IV!

  • #57

    Herwig (Dienstag, 21 August 2012 10:13)

    Die Stückzahl der Einwendungen muss nicht unbedingt relevant sein, spiegelt aber das weite Bürgerinteresse wider.
    Uns liegen 252 Kopien von Einwendungen vor, dazu kommen jene, von denen wir nichts wissen.
    Es ist also von ca. 300 Einwendungen auszugehen. Wieviele Bürger müssen sich also betroffen fühlen, wenn sich 300 Menschen hinsetzen und eine Einwendung gegen ein Bauvorhaben verfassen??
    Das ist eine echte rote Karte für die Agrarindustrie!

  • #56

    Ines (Dienstag, 21 August 2012 09:10)

    Heute morgen in der Harke: "HOHER STAPEL AN EINWENDUNGEN: KREIS VERSCHIEBT ERÖRTERUNGSTERMIN ZUM HÄHNCHENMASTSTALL IN RODEWALD"!!!

    Artikel zu finden unter Daten/Fakten/Tatsachen, Was die Medien über uns bringen!

  • #55

    Mahatma Gandhi (Freitag, 27 Juli 2012 15:06)

    Zuerst ignorieren sie Dich
    dann lachen sie über Dixh
    dann bekämpfen sie Dich
    und dann gewinnst DU !

    (Die dritte Stufe dürfte die BI hinter sich haben!)

  • #54

    Herwig zum Berge (Mittwoch, 25 Juli 2012 10:45)

    Dirk, sicher hast Du recht.
    Meine Befürchtung ist jedoch, dass man versucht damit die "breite Masse" zu beruhigen.
    Darum halte ich es für unerlässlich, darauf hinzuweisen, das Filter an der Problematik der Massentierhaltung wenig ändern können.

  • #53

    Dirk (Montag, 23 Juli 2012 21:45)

    Alles richtig!

    Aber der Einbau der Filter kostst Geld, ebsno die Wartung. Somit fällt der Gewinn schmaler aus. Und womit bekommt man eine Branche wirkungsvoller klein als mit der Schmälerung des ohnehin schon minimalen Mästergewinns.

  • #52

    Herwig (Montag, 23 Juli 2012 18:09)

    Filter sind nur als sogenannte "Wasser führende Filter" annähernd sinnvoll. Jedoch ändern Filter nichts an dem Verbrauch von Antibiotika, der Tiermasse pro m², der Ausbringung belasteter Gülle bzw. Hühnertrockenkot, der Verkeimung der Transportstrecke, der Vernichtung von bauern in Drittländern und Schwellenländern etc etc etc etc.
    Filter sind Augenwischerei und nicht tatsächlich sinnvoll, weil helfen Qualhaltung zu legitimieren.

  • #51

    Ines (Montag, 23 Juli 2012 09:36)

    Man soll ja schon mit kleinen Dingen zufrieden sein, doch beruhigt mich der geplante Einbau von Filteranlagen nicht wirklich seitdem wir eine Veranstaltung des Landvolkes (!) in Osterwald besuchten, bei der 3 Professoren der Uni Berlin, Uni Paderborn und der TiHo Hannover über die schon häufiger erwähnte Reset- Studie referierten, an der sie mitarbeiten.

    Die heute auf dem Markt angebotenen Filteranlagen haben nach Tests definitiv KEINE ausreichende Wirkung, die gefährlichen Keime auch nur ansatzweise aus der Abluft herauszufiltern! Filter helfen außerdem nicht bei verseuchtem Wasser, Gülle, Emmissionen während des Transports, etc.

    Es wird sich lediglich darauf ausgeruht werden, man hätte ja Filteranlagen eingebaut und man könne sich nun unbesorgt zurücklehnen!

  • #50

    Arne (Sonntag, 22 Juli 2012 21:21)

    Langsam geschieht auch etwas in Politik, wenn auch nur langsam, aber folgende Meldungen lassen hoffen:

    Ein bevorstehender Erlass des Landes Niedersachsen sieht den Einbau von Filteranlagen vor. Diese sollen in neue und alte Anlagen eingebaut werden. Die Wirklungsweise ist aber bis heute nicht bestätigt.

    Hintergrund sind die wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Gefahren, die von den Ställen ausgehen. Auch wenn es einige immer noch nicht wahr haben wollen. So sieht der Erlass ebenfalls vor, die Abstände zur Wohnbebauung auf 1000 oder min. 500 Meter auszudehnen.

    Der niedersächsische ABL-Vorsitzende weist darauf hin, dass der Erlassentwurf die übergroße Zahl der mittelständischen-bäuerlichen Tierhalter nicht betreffen werde, weil deren Ställe unterhalb der kritischen Tierzahlen liegen. Solche Maßnahmen sorgen eher für eine Verlangsamung der immer ruinöseren Überschussproduktion und deren Druck auf die Erzeugerpreise und nutzt somit den allermeisten Landwirten. Der Erlass soll laut Plan in 6 Wochen verabschiedet werden.

    Ein Hoffnungsschimmer am Horizont.

  • #49

    Dirk (Freitag, 20 Juli 2012 09:31)

    Nach dem nochmaligen Lesen des Beitrages Nr. #15 drängt sich der Eindruck auf, dass in vielen Räten die Meinung vorherrscht, die Ratsmitglieder müssten in jedem Fall ihr Einvernehmen erteilen. Eventuell hat man ihnen weisgemacht, eine Verweigerung des Einvernehmens hätte rechtliche Sanktionen zur Folge. Mitnichten!

    Allerdings kann der Landkreis als Genehmigungsbehörde der geplanten Agrarfabrik das mangelnde Einvernehmen der einzelnen Gemeinde durch einen eigenen Beschluß ersetzen.

    In diesem Fall wäre die Gemeinde allerdings in der komfortablen Situation, bei später auftretenden Problemen mit der Agrarfabrik immer auf sein mangelndes Einvernehmen verweisen zu können. Möglicherweise hätte die Gemeinde ihre rechtliche Position - auch bei späteren gerichtlichen Verfahren - gestärkt.

  • #48

    Herwig (Freitag, 20 Juli 2012 06:56)

    Um zurück zum Thema zu kommen, kann ich Ratsmitgliedern nur den Beitrag Nr: #15
    empfehln. Nichts ist unmöglich!!!

  • #47

    Nachdenklicher (Donnerstag, 19 Juli 2012 16:20)

    @Bereitschaft:

    Sie haben recht - den Ausbildungsberuf "Demonstrant" gibt es in unserem Dualen Ausbildungssystem nicht. Aber den Begriff gibt es schon. Und auch Menschen, auf welche diese Bezeichnung in der Realität zutrifft.

    Informieren Sie sich doch über die allgemein zugänglichen Medien, wenn Sie Mshnwachen und Demonstrationen aus nachvollziehbaren Gründen meiden möchten!

    Bei den Mahnwachen der BI Rodewald habe ich jedoch noch nie irgendwelche Leute aus dem von Ihnen erwähnten Spektrum angetroffen.

    Wir alle wünschen, dass dies auch so bleibt. Das gilt ausdrücklich auch für diejenigen, die der Massentierhaltung die Stange halten. Wir wollen auch keine Methoden, wie diejenigen der Rancher in Wyoming 1890, dargestellt im Film "Heavensgate".

    Ihnen wünsche ich in beruflicher Hinsicht friedliche Demonstrationen, egal wo!

  • #46

    Bereitschaft (Donnerstag, 19 Juli 2012 15:46)

    Genau richtig ich habe keine Meinung zur Massentierhaltung deswegen gehen ich auch nicht zu Mahnwachen oder Demos dagegen denn dort sollte man nur gut informiert sein. Wenn das alle so machen würden wäre allen geholfen. Denn die meisten Demonstanten sind friedlich und haben Ihre Meinung. Und so kann und soll auch so viel Demonstriert werden wie jeder will. Nur diese kleine Minderheit sticht halt immer herraus und genau da ist das Problem. Diese Leute trifft man dann auch zum 1.Mai in Hamburg oder Berlin.
    Und so eine kleine Gruppe ist dann immer ganz groß in den Medien.
    Und zufrieden wenn ich draufknüppeln kann bin ich sicher nie, da nie der erste Schritt dazu von uns kommt.
    wenn Gefahr erzeugt wird mache ich meine Arbeit udn dafür werde ich bezahlt, wie jeder andere auch.
    Aber zeige mir den Ausbildungsberuf Demonstrant.

  • #45

    Arne (Mittwoch, 18 Juli 2012 23:19)

    Warum sind wir dagegen? Ich bin bestimmt nicht jemand, der gegen alles ist. Ich habe aber einen einigermaßen klaren Verstand. Es gibt halt die passiven Konsumenten mit dem "Scheißegal-Syndrom" und die aktiven Gestalter. Natürlich kann man die Augen verschließen oder sich der Tatsache bewusst werden, dass es einen massiven Antibiotika-Missbrauch in der Massentierhaltung gibt, der nachweislich übelste Schäden für die Human- und Veterinärmedizin mit sich bringt.

    Z. B. die Meldung vom 15.07.2012:
    In der deutschen Tierhaltung kommen Antibiotika offensichtlich in deutlichen größeren Mengen zum Einsatz als bisher angenommen. Das geht nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums aus einer ersten Auswertung von Daten hervor, die Pharmahersteller und -händler übermittelt haben.

    Nach Angaben der Bundesregierung können Rückstände von Antibiotika über die Gülle aus Mastanlagen in Böden und damit auch in Gewässer einschließlich des Grundwassers gelangen.
    Die Aufnahme von Antibiotika-Rückständen durch Nutzpflanzen sei ebenfalls "grundsätzlich möglich". So sind nach Angaben des Ministeriums in Studien 22 pharmakologische Wirkstoffe in 13 ausgewählten Pflanzenarten nachgewiesen worden.

    Und dann möge man sich die Zwischenergebnisse des RESET-Verbundes (Institut für Nutztiertechnik Mariensee, TiHo Hannover, Charité, Bundesamt für Risikobewertung, Robert-Koch-Institut u.v.m) mal anschauen. Da wird einem schlecht. www.reset-verbund.de

    Was ein einzelner ohne Nutzen der Bevölkerung und seiner Umgebung (nicht nur)in Rodewald anrichtet ist unbeschreiblich. Rodewald kann dadurch nur verlieren: An Lebensqualität, Wertverlust der Immobilien und Grundstücke. Keine Gewerbeeinnahmen, dafür hohe Kosten für die Instandhaltung der Zuwegung. Für eine Arbeitsstelle, die mit ca. 2 Stunden am Tag beziffert ist!

    Versteht ihr jetzt, warum es eine Bürgerinitiative mit über 200 besorgten Mitgliedern gibt? Der Antibiotika-Missbrauch und die fatalen Folgen ist ja nur ein kleiner Baustein in dem Wahnsinn. Das mit der Überproduktion die lokalen Märkte in der 3. Welt zerstört werden, Tierschutz und vieles mehr erkläre ich den interessieren gerne Sonntags während der Mahnwache.

    Die Politik hat endlich (und dank vieler Proteste!) die Notwendigkeit zum Handeln erkannt und es wird neue Erlässe geben. Leider zu spät für Rodewald.

  • #44

    Nachdenklicher (Mittwoch, 18 Juli 2012 22:55)

    "Bereitschaft" hat recht, wenn er auf Berufsdemonstranten und notorische Krawallmacher aufmerksam macht. Diese Menschen machen ihm seinen Dienst besonders schwer. Aber sie stellen nur eine geringe Minderheit dar.

    Die Diskussion, dier hier von gewissen Kräften losgetreten wird, ist eine Gespensterdebatte. "Bereitschaft" hält gewissen Personen vor, sie hätten gar keine richtige Meinung und er hat zur Massentierhaltung eben keine Meinung. Widersprüchlich.

    Vielleicht sollte er mal von seinen Möglichkeiten als mündiger Bürger Gebrauch machen und sich informieren.

    Hoffentlich behauptet hier demnächst nicht irgendjemand, sämtliche Mitglieder der BI contra Tierfabriken in Rodewald wären in Frankfurt, anschließend daheim am Bauplatz und nochmal 2 Tage später in Gorleben gewalttätig geworden.

  • #43

    Herwig (Mittwoch, 18 Juli 2012 11:12)

    Mit Straftaten kennen sich besonders gut die Hähnchenmäster und Befürworter solcher Anlagen aus:
    Banner stehlen, Sachbeschädigung, Bedrohung etc. alles schon erlebt in Rodewald.
    Auf Bundesebene gab es ganz andere Dinge. Besonders solche Bagatelldelikte wie: Einsatz von Antibiotika als Masthilfe, illegale Kadaverentsorgungen, Verstöße gegen das Tierschutzgesetz etc etc etc.

  • #42

    Demonstrant (Mittwoch, 18 Juli 2012 11:05)

    Bereitschaft, ich glaube du machst es dir zu einfach. Ich war auf Demonstrationen gegen AKW und Schlachthöfe, und ja, ich habe dort Leute gesehen die scheinbar reisen in Sachen Demo. Kann sein das sie wenig nachdenken und aus Prinzip gegen etwas sind. Du stellst hier ein demokratisches Grundrecht in Frage, weil es Leute gibt die es missbrauchen. Ich finde das unlauter. Du stehst als Bereitschaftspolizist scheinbar tausenden von Demonstranten gegenüber und bildest Dir eine Meinung aufgrund von einem winzigen Bruchteil der Teilnehmer, verfällst in billige Stammtischargumente, dass es immer die gleichen sein die demonstrieren. Das Demonstrationsrecht ist ein wichtiges Instrument. Würde dieses Instrument z.B. nicht den Gewerkschaften zur Verfügung stehen, würdest Du immer noch für 2,30 Euro die Stunde Deinen Dienst machen. Die Gewerkschaft der Polizei nimmt ebenfalls an Demonstrationen teil.
    Ich reagiere sehr allergisch auf diese Gleichmacherei.
    Was hälst Du von dem Argument: Bereitschaftspolizisten sind nur zufrieden wenn sie draufknüppeln können, weil sie schlecht ausgerüstet, schlechtausgebildet und psychisch labil sind. Du nimmst deine Verantwortung als Staatsschützer nicht ernst genug.
    Du unterscheidest dich nicht von den Demonstranten, wenn du schreibst, du hättest keine Informationen zu Mastställen, wohl aber gegen Leute die dagegen sind. List du keine Zeitung, schaust du kein Fernsehen? Hast du keine eigene Meinung? Kein Gehirn?
    Wer zahlt Dein Gehalt?

  • #41

    Gesetz (Mittwoch, 18 Juli 2012 10:56)

    Das sind keine Verzweifelungstaten das sind Straftaten. Ganz einfach.

  • #40

    Bereitschaft (Mittwoch, 18 Juli 2012 10:23)

    Hm nur mal ein Beitrag von meiner Seite.
    Ich möchte mich zu dem ganzen Thema Massentierhaltung nicht äußern da ich zu wenig Informationen habe.
    Aber zu anderer Sache habe ich mehr Information:
    Wenn ich bei der Arbeit einen Demonstranten in Gorleben sehe, sehr aggressiv und 2 Tage später die gleichen Leute bei einer Demo vor Geflügelschlachtereien und 2 Tage später bei einer Demo in Frankfurt bei den Banken und diese Personen gar keine richtige Meinungen haben und gar nicht weiß was er da macht, sondern nur aus Reiner Demo Lust.
    Dann spricht man mit diesen Leuten und sie sagen dir ins Gesicht: Keine Ahnung was hier genau läuft wir demonstrieren einfach gegen alles!
    Da fragt man sich: keine Arbeit? Keine Meinung? Kein Gehirn?
    Und wer zahlt

  • #39

    Herwig (Dienstag, 17 Juli 2012 17:50)

    @ Tierschützer:
    Nein, es ist nicht der richtige Weg, aber auch keine richtige Argumentation.
    In den Haltungsbedingungen sterben täglich zig Tiere, nun macht man dann für das Sterben einiger Tiere mehr fluchs mal "die Tierschützer" verantwortlich. Fazit ist, gäbe es diesen Masstierstall mit der hohen Besatzdichte nicht, gäbe es auch keine toten Tiere. Hier wird einiges an Tatsachen verdreht.

    Ich persönlich befürworte solche Vorgehensweisen nicht, das ist auch Konsenz in unserer BI. Ich habe jedoch Verständnis für Menschen die so handeln.
    Wenn Politik Menschen in einer derartigen Ohnmacht zuücklässt, ohne Chance auf Anhörung oder Mitwirkung darf man sich nicht wundern, wenn es zu Verzweifelungstaten kommt. Da nützen die Lippenbekenntnisse der Politik rein gar nichts.
    Uns wird auch immer gesagt, man nehme unsere Einwände ja ernst, doch die Erfahrung zeigt deutlich, dass eher das Gegenteil der Fall ist.
    Hier in Rodewald hat der Gemeinderat regelrecht Schuld auf sich geladen, indem er die Chance vergeben hat, jemals gegen diese Ställe angehen zu können. Entgegen der Empfehlung von Fachleuten und aufmerksamen Bürgern wurde das Einvernehmen erteilt. Die Umstände sind mehr als fragwürdig. Die BI hält mehrere Ratsmitglieder für befangen, weil sie persönlcihe Vorteile daraus ziehen.
    Es gibt keinerlei Argumentation FÜR diese Ställe. Es wurde in finanzieller und gesundheitlicher Hinsicht keinerlei Rücksicht auf die Bürger Rodewalds genommen.
    Solche Vorgehensweisen empören die Bürger weit aus mehr, als ein Besteigen einer Mastanlage mit aufgebauschten Bagatellschäden.

  • #38

    Tierschützer ? (Dienstag, 17 Juli 2012 10:09)

    Tierschützer bestiegen eine Mastanlage in Peine. Beschädigten Lüftungsanlage und Solaranlage und Rohrleitungen.
    Die Anlage war im vollen Betrieb. Dadurch verendeten mehrere Hähnchen.

    Ist das klug und der richtige Weg?

    Artikel in der Harke von gestern!

  • #37

    Werbetricks der JU (Mittwoch, 11 Juli 2012 06:41)

    Ich finde es hat genau mit der Hähnchenmast in Rodewald zu tun, dieses Solidaritätsverhalten der JU zu ihrem Bauherrn kennt keine Grenzen. Selbst wenn der ihnen Strichnien in das Bier kippt, zu Saufkumpanen wird immer uneingeschränkt gehalten, da kann er dir ruhig mal die Familie vergiften. Die sind halt ständig benebelt, hat man doch schon an der Argumentation und dem Verhalten auf den Veranstaltungen gesehen. JU Mitgliedschaft per Bierdeckel, das ist der Hammer. Die meisten wussten nicht was die JU überhaupt ist: Frage interessierst Du Dich für die JU? JU? Ehrlich gesagt habe ich davon noch nie etwas gehört.

  • #36

    Blaue Maus (Dienstag, 10 Juli 2012 21:36)

    Wo ist der "Gefällt mir"- Button zum YouTube- Video? Man muss ja bei aller Ernsthaftigkeit auch mal lachen dürfen.

    Ich bringe das jetzt mal nicht mit dem ein oder anderen Wortbeitrag während diverser Veranstaltungen in Verbindung:-)

  • #35

    Nachwuchs für die Union (Dienstag, 10 Juli 2012 19:55)

    Hat zwar nichts mit der Hähnchenmast zu tun, aber in Rodewald lief die Nachwuchsgewinnung der Jungen Union zu meiner Zeit ähnlich. Bernfried Höper lud damals zu Ernst Höper zum Kegeln ein. Nach ein paar Bieren wurde man auch gebeten einzutreten.
    Wahrscheinlich wird die Mitgliedergewinnung heute von den Söhnen fortgeführt.

  • #34

    Junge Union (Dienstag, 10 Juli 2012)

    Auch in Rodewald beweisen die Mitglieder der Jungen Union interesse an Politik. Die JU ist dafür bekannt gerade auf dem Dorf junge Menschen besonders trickreich zu ködern. Man sollte sich folgendes Video nicht entgehen lassen:
    http://www.youtube.com/watch?v=eGFMq6IlvWk

  • #33

    Dirk (Freitag, 06 Juli 2012 14:35)

    Selbst wenn das Landschaftsbild als besonders eigentümlich und schützenswert gelten würde, so hätte der Antragsteller eben eine andere Formulierung gewählt.

    Ein Beispiel: Zwei Stallungen dieser Größenordnung können dem weitgehend vielfältigen und schützenswerten Landschaftsbild gar keinen Abbruch tun.

  • #32

    Hähnchenmaststall schafft Arbeitsplätze (Freitag, 06 Juli 2012 08:47)

    Das ist die größte Lachnummer der Befürworter! Im Antrag für den Stall steht doch tatsächlich: "Auf dem Betrieb werden ... keine Fremdarbeitskräfte eingestellt. Die Betreiber benötigen kaum Arbeitszeit (max. 2h täglich) für die anfallenden Arbeiten und Kontrollen".

    Ja, lieber Herr Hoffmann (Samtgemeinde Bürgermeister), da haben Sie sich bei der letzten Gemeinderatssitzung ganz schön blamiert, als Sie H. Näther die Schaffung von Arbeitsplätzen in den Mund legen wollten, er dies aber verneinte.

    Das Vorhaben hat für Rodewald NUR Nachteile:
    - Verschandelung der Landschaft
    - Verkehrsbelastung
    - Gesundheitsgefährdung
    - Lärm
    - Kosten (für die der Steuerzahler aufkommt)
    - Kein Steueraufkommen (also keine Einnahmen)
    - unerträglicher Gestank
    - Wertverlust der Grundstücke der Anlieger
    - und viele Nachteile mehr die auf diese Seite nachzulesen sind.

    Was mutet ein Einzelner eigentlich der Allgemeinheit zu? Wo ist da das Kosten-Nutzen-Verhältnis? Es gibt ganz viele Verlierer aber keinen Gewinner.

    Das Lesen des Bauantrages lohnt wirklich. Eine Gruselgeschichte. Noch ein kleiner Auszug:

    "Das Landschaftsbild wird erheblich beeinträchtigt". Ist aber egal weil der Antragsteller mit seinem Gutachter weiter ausführt: "Der betroffene Raum zeichnet sich nicht durch eine besondere wertvolle Vielfalt, Eigenart oder Schönheit aus".

    Jawoll, da haben wir es: Rodewald u.B. ist einfach hässlich. Dabei wird hier doch viel getan, um den (Fahrrad-) Tourismus zu fördern.

    Nach dem Lesen des Antrags kann man über so viel Dreistigkeit nur noch den Kopf schütteln.

  • #31

    Herwig (Donnerstag, 05 Juli 2012 17:38)

    Herzlichen Glückwunsch an die Bürger in der Nähe der Bundesstraße 214.
    Wietze und Wietzen werden dann wohl noch rund 400 Mäster benötigen. Der Hähnchenhighway ist geboren!!
    Niedersachsen verkommt zum Hähnchen-Land, wer mag hier noch wohnen??