Briefe und Nachrichten, die uns erreichen:

Hallo,

mein Name ist xxxxxxxxxxxx und ich komme aus Brokeloh 
(Gem. Mittelweser).
Vor ca. 8 Jahren bekam ich den ersten Hähnchenstall, 
vor ca. 4 Jahren den zweiten mit insgesamt ca. 80000 
Plätzen vor die Nase gesetzt.
Wir hatten früher immer eine ungehinderte Sicht in die 
schöne Feldmark, doch nach dem sich diese Tierfabrik 
in ca. 400 Metern Entfernung bei uns angesiedelt hat, 
sieht man nur noch diese beiden hässlichen Ställe.
Ich hatte seinerzeit gegen die Inbetriebnahme des 
Mastbetriebes Einwendungen erheben wollen. Leider ist das 
an der Gleichgültigkeit der Brokeloher Bevölkerung 
gescheitert. Bis auf einige wenige Ausnahmen war niemand 
bereit eine entsprechende Resolution zu unterzeichnen.


Der BI Rodewald wünsche ich bei Ihren Bemühungen viel Erfolg.

Freundliche Grüße
xxxxxxxxx
Hähnchenmast ist rentabel??
Hähnchenmäster - Totale Abhängigkeit und wirtschaftlicher Ruin
Ein zum Nachdenken anregender Artikel von Dirk Weißenborn
Hähnchenmäster.pdf
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per email erreichte und diese Nachricht:
Kurze Geschichte:
Ich bin in Rodewald geboren,habe bis 1969 dort gelebt.
In einem Paket habe ich als Füllmaterial eine Zeitung mit dem
Artikel über die 1. Mahnwache gefunden. Und war sehr berührt,
nach über 40 Jahren einen Platz, der uns Kindern als Paradies
galt ("weit weg" und teils mit Kornblumen und Mohn an den
Feldrändern - ja, das ist etwas kitschig und romantisierend)
so bedroht zu sehen durch eine tierquälerische und
zerstörerische Fabrik. Ich möchte der BI meinen Respekt
ausdrücken, auch für die tolle Seite!! Und Eure Geduld beim
Argumentieren. Ein Satz gefällt mir in diesm Zusammenhang:
Mit jedem Einkauf entscheide ich mit, wen ich "reicher" mache,
Großkonzerne oder wie Fabriken geführte Betriebe, die ohne
Rücksicht auf Tier, Mensch und Umwelt nur das Ziel haben,
ihre Gewinne zu maximieren, oder einen bäuerlichen Betrieb,
der seine Familie ernähren muss.
Herzlichen Gruß
(Name entfernt)

 

 

Hallo liebe BI‘ler in Rodewald, Suderbruch und der Region,

ich finde Euer Engagement super. Das stetige Anwachsen der TeilnehmerInnenzahlen bei den Mahnwachen zeigt ja deutlich wie viele Menschen es satt haben, die tägliche Tierquälerei in diesen großen Mastställen zu akzeptieren. Jetzt zeigen sich vor Ort die perversen Auswirkungen des mit Steuergeldern von der schwarz-gelben Landesregierung geförderten Schlachthofes in Wietze: Tierquälerei, Umweltverschmutzung und Gesundheitsgefährdung durch Antibiotika und Luftverschmutzung. Damit muss Schluss sein! Gemeinsam vor Ort, in der Kommune, im Land und auf Bundesebene müssen wir dagegen vorgehen. Als Grüne Bundestagsfraktion haben wir beantragt das Baugesetzbuch zu ändern, um die Privilegierung der Mastställe zu beenden. Doch Schwarz-Gelb hat das abgelehnt und macht weiter Lobbypolitik für die großen Mastbetriebe. Lasst uns gemeinsam für die Agrarwende streiten, politisch auf allen Ebenen und auch durch ganz bewusstes Einkaufs- und Konsumverhalten. Denn eines ist klar: Wir haben Tierfabriken satt!

Herzliche Grüße

Sven-Christian Kindler

Bundestagsabgeordneter Bündnis 90/ Die Grünen für den Heidekreis, Hannover und die Landkreise Rotenburg-Bremervörde, Stade und Harburg-Land

Liebe BI-ROSUNIE,

es ist ein grosses Glueck, dass sich soviele Menschen zusammenfinden und gegen die Tier- Natur- und Menschenverachtende Massentierhaltung aufstehen. Ich freue mich sehr ueber eueren wirklich gut gelungenen Internetauftritt und den Einsatz der dahinter steht. Aber das ist nicht alles. Euer Engagement, das Kraft, Zeit und Geld kostet,ich weiss wovon ich rede, ist nicht nur der Beleg fuer die Tatsache, das wir auf dem richtigen Weg sind, sondern gibt uns allen den notwendigen Elan um weiter zu kaempfen. Das Gefuehl, soviele vernuenftige, tolle Menschen um sich zu haben die mitstreiten, empfinde ich als (entschuldigt den Begriff, aber er kommt von Herzen) "saugut"! Das wir alle zusammen gemeinsam soviel bewegen, daran konnte man vor zwei Jahren wirklich nicht ausgehen. Die Bi-Wietze hat sicherlich einiges bewegt, das muessen wir jetzt konsequent fortsetzen muessen. Euere BI ist ein Paradebeispiel dafuer.
Im Namen der BI-Wietze danke ich euch allen ganz besonders. Und ich bin mir ganz sicher - "Am Ende werden wir siegen!!!"
Ich gruesse euch ganz herzlich
Euer Norbert Juretzko

Vorsitzender BI Wietze