Das sind wir und das sind unsere Ziele:

In Rodewald ist die Genehmigung für 2 Fabriken zur Hähnchenmast beantragt

(für insgesamt 78 000 Hähnchen).

Was kommt künftig noch alles auf uns zu?

 

Wer sind wir?

Ein Zusammenschluss von Bürgern aus verschiedenen Gemeinden, die aktiv gegen die geplante Massentierhaltung in Rodewald, Suderbruch und Nienhagen protestieren und vorgehen wollen.

 

Was wollen wir?

  • Wir machen auf die negativen Folgen der Industrialisierung in der Tierhaltung aufmerksam.
  • Wir klären Bürger auf, fordern Landwirte zur Verantwortung und bieten Foren für öffentliche Diskussionen. Wir wenden uns an politische Gremien und versuchen, die bäuerliche Landwirtschaft zu unterstützen.

Wofür stehen wir?

  • Für gesundes Essen
  • Der Genuss beim Essen muss wieder in den Vordergrund rücken!
  • Gesunde, hochwertige Lebensmittel können nicht aus Massentierhaltung stammen.
  • Für eine gesunde Umwelt
  • Wir wollen unsere Gemarkungen mit seinen geschützten Landschaften als schönen Wohn- und Naherholungsort erhalten.
  • Wir wollen Tierseuchen, die die Massentierhaltung nach sich zieht, vermeiden.

 

 

Wir wünschen uns verantwortliches Landwirtschaften mit Rücksicht auf:

.

Ethische Fragen, z.B. Tierschutz

  • In den Agrarfabriken werden die Tiere nach den Bedürfnissen der Industrie vernutzt, sie sind so überzüchtet, dass sie qualvoll zu Tode wachsen.
  • Die sogenannten 'Landwirte' halten ihre Fabrik-Tiere auf engstem Raum, umgeben vom Kot (und Kadavern); tausende Tiere können sich nicht natürlich und artgerecht bewegen.

Unsere Gesundheit

  • Tiere, die in Massen auf engstem Raum vegetieren, werden krank. Um sie am Leben zu halten, setzen die Landfabrikanten u.a. Antibiotika ein. Diese lösen Resistenzen bei Bakterien aus, die dann Menschen und Tiere gefährden.
  • Aus den Massentierhaltungs-Fabriken entweichen Feinstäube und damit Bakterien, Gifte und Ammoniak in die Luft. Sie machen uns krank. Es betrifft die gesamte Gemeinde Nienhagen, Suderbruch und Rodewald, die Region und alle Erholungssuchenden. Unsere Umweltist gefährdet.
  • Bei vielen Tieren fällt viel Gülle an, dies führt zu einer Überdüngung der Felder trotz gesetzlicher Regelung. Die Überdüngung setzt sich im Grundwasser fort … – und das ist unser Trinkwasser.
  • Die Geruchsbelästigung der industriellen Massentierhaltung hat nichts mehr mit Landluft zu tun. Es mindert gewaltig unsere Wohnqualität, unsere Lebensqualität, unsere Immobilienwerte.

Ökonomie

  • Umgeben von geschützten Landschaften ist unsere Gemarkung ein beliebter Wohn- und Naherholungsort für Regionaltourismus. Dafür ist eine intakte Natur wesentlich.Was bleibt davon in der Nachbarschaft von Tierfabriken?
  • Die Massentierhaltung vernichtet bäuerliche Agrarbetriebe, Arbeitsplätze und Einkommenssteueraufkommen für die Kommunen.
  • Massentierhaltung geht auf Kosten der Gemeinschaft und wird von dieser mit Steuern finanziert.

 

Engagieren Sie sich mit uns für eine gesunde bäuerliche Landwirtschaft und gegen die Macht der wenigen Agrarkonzerne.

 

Unser Sprecherkreis beantwortet gerne Fragen:

Helmut Grupe                               Mark Reinert                             Ines Brandes

Rodewald                                     Suderbruch                                 Rodewald

 

Tel:  01 60 97 31 59 30                Tel: 05074-967364

 

E-mail: an Helmut                         E-mail: an Mark

 

 

Unsere Ziele könnte man auch so formulieren:

 

 

Wir wollen Massentierhaltung verhindern und Qualmast stoppen.

Und das nicht nur, weil uns der Tierschutz am Herzen liegt.

 

Mastställe sind wegen der üblichen Verwendung von Antibiotika

(teils prophylaktisch, oft nur für fahrlässig kurze Zeit) Brutstätten für

multiresistente Keime (ESBL, MRSA).

Damit stellen sie eine Gefahr für uns Menschen dar, die vermeidbar wäre.

 

Bei natürlicher, artgerechter Tierhaltung sind kaum Erkrankungen zu verzeichnen

und der Einsatz eines Antibiotikums ist in vielen Fällen überflüssig.

 

Das erhöht die Kosten beim Bauern, denn artgerechte Haltung bedeutet z.B. weniger Tiere auf gleicher Fläche; bei vernünftiger Zucht braucht man oft länger und damit mehr Futter für Rassen, die besseres Fleisch liefern.

 

Wir zahlen aber gern mehr, wenn das Fleisch dafür keimfrei, wertvoll

und appetitlich ist. Wir können ja dafür den Verzehr verringern.

Damit unterstützen wir eine faire Landwirtschaft, denn wir wollen nicht, dass sie der Agrarindustrie ganz zum Opfer fällt.

 

Die Agrarindustrie maximiert nur die Konzerngewinne und macht ehemalige Bauern zu abhängigen Zulieferern.

 

Wir alle müssen dafür zahlen:

Luft, Böden und Grundwasser werden verseucht, unsere Umwelt

so stark überlastet, dass wir alle ernsthafte Einbußen zu

befürchten haben:

Unsere Lebensqualität leidet, das Risiko schwer zu behandelnder

Krankheiten steigt.

 

 

Dieser Preis für Billigprodukte ist einfach zu hoch.